Skandal-Post von Prof. Dr. Ahmet Uysal zu Atatürk: Erst verleumdet, dann gelöscht!
Die Entscheidung des Muftiats von Kocaeli, am 10. November eine Mevlit-Zeremonie für Atatürk abzuhalten, stieß bei Prof. Dr. Ahmet Uysal, Dozent an der Universität Istanbul, auf Kritik. Uysal behauptete, die Entscheidung für die Mevlit sei nicht „um Gottes Willen“, sondern „aus einem Minderwertigkeitsgefühl heraus“ getroffen worden. Nach heftigen Reaktionen löschte er seinen Beitrag.
Das Muftiat von Kocaeli hat beschlossen, anlässlich des 87. Todestages des Gründers der Republik Türkei, Gazi Mustafa Kemal Atatürk, am 10. November eine Mevlit-Zeremonie in der Stadt abzuhalten. Diese Entscheidung löste jedoch in einigen Kreisen Unmut aus. Unter den Reaktionen stach insbesondere ein Beitrag des Dozenten der Fakultät für Politikwissenschaften der Universität Istanbul, Prof. Dr. Ahmet Uysal, in den sozialen Medien hervor.
DER SKANDAL-POST VON AHMET UYSAL
Prof. Dr. Ahmet Uysal kritisierte die Entscheidung des Muftiats von Kocaeli, eine Mevlit für Atatürk zu lesen, in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account. Uysal behauptete, Atatürk habe versucht, den Islam aus diesem Land zu entfernen, und kritisierte das Muftiat mit der Behauptung, „Atatürk sei gegen den Islam gewesen“.
In seinem Beitrag äußerte sich Uysal wie folgt: „Während Atatürk versucht hat, den Islam aus diesem Land zu entfernen und gegen solche religiösen Zeremonien war, wen will man mit einer Mevlit für Atatürk zufriedenstellen?“
„KÖNNTE AM MINDERWERTIGKEITSGEFÜHL LIEGEN“
Ahmet Uysal argumentierte, dass die Mevlit nicht „um Gottes Willen“, sondern „aus einem Minderwertigkeitsgefühl heraus“ abgehalten worden sein könnte. Diese Worte stießen bei Social-Media-Nutzern auf heftige Kritik. Uysal stellte Atatürk, der gleichzeitig der Gründer des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) ist und den Koran ins Türkische übersetzen ließ, fälschlicherweise als Gegner solcher religiösen Zeremonien dar.
NACH REAKTIONEN GELÖSCHT
Der Beitrag von Prof. Dr. Ahmet Uysal löste innerhalb kurzer Zeit große Empörung in den sozialen Medien aus. Nutzer kritisierten Uysals Äußerungen scharf und betonten die Beiträge, die Atatürk für religiöse Werte und die gesellschaftliche Struktur geleistet hat. Nach den eingegangenen Reaktionen sah sich Uysal gezwungen, seinen Beitrag zu löschen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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