Spektakuläre Vorwürfe gegen zwei Piloten nach Absturz eines Privatjets von Hamdi Akın in Libyen: 'Unter Alkoholeinfluss...'
In der Untersuchung zum Vorfall des Privatjets mit dem Kennzeichen TC-AKF, der bei der Landung in Misrata von der Landebahn abkam, wurde bekannt gegeben, dass die beiden Piloten unter Alkoholeinfluss standen.
Im Rahmen der Ermittlungen zum Absturz des Cessna 680A Citation Latitude-Privatjets mit dem Kennzeichen TC-AKF, der dem Vorstandsvorsitzenden der Akfen Holding, Hamdi Akın, gehören soll, wurde gegen die beiden Piloten Haftbefehl erlassen.
Der Privatjet, der Berichten zufolge um 05.45 Uhr morgens vom Flughafen Istanbul Atatürk gestartet war, kam bei der Landung auf dem internationalen Flughafen Misrata von der Landebahn ab. Nach dem Unfall brach im Flugzeug ein Feuer aus und das Luftfahrzeug wurde schwer beschädigt.
Es wurde gemeldet, dass die beiden Piloten und ein Kabinenmitarbeiter den Unfall unverletzt überlebten und sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Passagiere an Bord des Privatjets befanden.

ALKOHOLNACHWEIS IN DER UNTERSUCHUNG
Wie Airport Haber berichtet, hat die libysche Generalstaatsanwaltschaft erste Erkenntnisse zu dem Unfall veröffentlicht. In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die Teams das Flugzeugwrack untersuchen und die Aufzeichnungen der Flugsicherung sowie meteorologische Daten während des Fluges und der Landung ausgewertet werden.
Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, dass auch die Aussagen des Flugsicherungspersonals, das während des Anflugs und der Landung im Dienst war, aufgenommen wurden. Die Flugbesatzung wurde 24 Stunden nach dem Unfall vernommen; im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass sowohl der Kapitän als auch der Kopilot unter Alkoholeinfluss standen.
In der Erklärung wurde betont, dass Flüge unter Alkoholeinfluss gegen nationale und internationale Luftfahrtvorschriften sowie gegen Bestimmungen zur öffentlichen Sicherheit verstoßen. Es wurde darauf hingewiesen, dass dieser Zustand nicht nur die Besatzung, sondern auch das Flugzeug, den Flughafen und die Personen, die den Flughafen nutzen, gefährdet habe.

Nach den im Rahmen der Ermittlungen gewonnenen Erkenntnissen wurde gegen den Kapitän und den Kopiloten im Rahmen einer einstweiligen Maßnahme Haftbefehl erlassen. Es wurde mitgeteilt, dass die technischen und forensischen Untersuchungen zur Feststellung der genauen Unfallursache andauern.
Der Privatjet mit dem Kennzeichen TC-AKF wird Berichten zufolge von der in Istanbul ansässigen Firma BKNJET betrieben und gehört zur Akfen Holding. Es wurde vermerkt, dass das Flugzeug, das nach dem Abkommen von der Landebahn in Brand geriet, durch das Feuer weitgehend zerstört wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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