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Türkischer Beamter gegenüber US-Presse: Dutzende Länder haben sich wegen der Hamas-Geiseln an die Türkei gewandt

Ein türkischer Beamter erklärte gegenüber dem Wall Street Journal: „Viele Staaten, allen voran westliche Länder, stehen mit Ankara in Kontakt.“

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Türkischer Beamter gegenüber US-Presse: Dutzende Länder haben sich wegen der Hamas-Geiseln an die Türkei gewandt

Die in den USA ansässige Zeitung The Wall Street Journal berichtete, dass Länder, die versuchen, ihre von der Hamas im Israel-Palästina-Konflikt genommenen Staatsbürger zu retten, mit der Türkei in Verbindung stehen. 

Die Zeitung schrieb, dass sich eine Vielzahl von Ländern an Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter in der Türkei gewandt habe. In dem Bericht hieß es: „Ägypten, Katar und die Türkei rühmen sich jeweils ihrer jahrelangen Beziehungen zur Hamas, doch keine von ihnen konnte eine vollständige Antwort zu den Namen und Bedingungen der Gefangenen in Gaza erhalten.“

'VIELE STAATEN STEHEN MIT ANKARA IN KONTAKT'

Während darauf hingewiesen wurde, dass die Kommunikation hinter verschlossenen Türen fortgesetzt werde, sagte ein gegenüber dem WSJ äußernder türkischer Beamter: „Sie wollen, dass wir die Nachrichten heimlich übermitteln.“ Der Geheimdienstmitarbeiter, der erklärte: „Viele Staaten, allen voran westliche Länder, stehen mit Ankara in Kontakt“, äußerte zudem, dass die Luftangriffe Israels den Informationsfluss erschwerten.

'AKTUELLE LAGE ERSCHEINT NICHT GEEIGNET'

Der gegenüber der Zeitung sprechende Geheimdienstmitarbeiter sagte: „Die aktuelle Lage in Gaza erscheint nicht geeignet für Themen wie Verhandlungen.“ Ein ägyptischer Beamter erklärte hingegen: „Jedes Land, das Kontakt zur Hamas hat, hat es versucht, aber sie gehen nicht ans Telefon und es ist unmöglich, sie zu erreichen.“

AUFRUF VON BAERBOCK

Die deutsche Außenministerin Baerbock, die sich in den vergangenen Stunden zu den Konflikten äußerte, hatte gesagt, dass Ägypten und die Türkei Initiativen ergriffen hätten, um die Freilassung der Geiseln in der Hand der Hamas zu erwirken. Baerbock, die insbesondere betonte, dass Katar und die Türkei über „Kanäle verfügen, um mit der Hamas zu sprechen“, erklärte, dass die Bundesregierung diese Länder dringend dazu aufgerufen habe, diese Kanäle zu aktivieren.



Nachrichtenquelle: 12punto

The Wall Street Journal Geisel Hamas