Ümit Özdağ fordert CHP zur Nominierung von Mansur Yavaş auf! Harter Schlag gegen Davutoğlu und Babacan
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, antwortete in einer Live-Sendung auf die Frage, ob er Mansur Yavaş unterstützen würde, falls dieser kandidiert: „Zuerst muss Herr Mansur von seiner Partei nominiert werden.“
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, beantwortete in der Live-Sendung von NOW TV die Fragen von İlker Karagöz.
Özdağ sprach über den Fahrplan seiner Partei für die Präsidentschaftswahlen und gab eine bemerkenswerte Antwort auf die Frage: „Ekrem İmamoğlu ist im Gefängnis. Würden Sie ihn unterstützen, falls Mansur Yavaş der Kandidat wird?“
„WENN MANSUR YAVAŞ NOMINIERT WIRD, UNTERSTÜTZEN WIR IHN“
„Zuerst muss Herr Mansur von seiner Partei nominiert werden“, sagte Özdağ und fügte hinzu: „Ich denke, er wird nominiert werden. Der gesunde Menschenverstand gebietet das. Sollte es zu einem solchen Szenario kommen, könnten wir ihn im Einklang mit der allgemeinen Meinung und den Forderungen unserer Basis unterstützen.“
„DAVUTOĞLU UND BABACAN SEHNEN SICH NACH EINER RÜCKKEHR ZUR AKP“
Özdağ äußerte sich kritisch zu den Vorsitzenden der Gelecek- und DEVA-Partei, die bei der Eröffnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) an der Seite des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu sehen waren.
Özdağ behauptete, Ahmet Davutoğlu und Ali Babacan würden sich „danach sehnen“, zur AKP zurückzukehren, und sagte: „Sie existieren politisch nicht mehr; sie sind mit den Stimmen der aufrichtigen CHP-Wähler ins Parlament eingezogen. Jetzt verraten sie diese Stimmen und liebäugeln mit der AK-Partei. Ein wenig Schamgefühl wäre angebracht.“
KOMMENTAR ZUR SPIONAGEERMITTLUNG
Özdağ äußerte sich auch zu der Spionageermittlung, in deren Rahmen İmamoğlu verhaftet wurde:
„Ekrem İmamoğlu ist jemand, der sogar über MOBESE-Kameras überwacht wird. Doch die Spionageermittlung beginnt nicht mit Beweisen, sondern mit einer Anzeige des Stiefbruders von Hüseyin Gün beim Notruf 112. Ich bin nicht überzeugt.“
Bezüglich seiner eigenen Verhaftung und der Anklageschrift gegen Aziz İhsan Aktaş äußerte Özdağ seinen Unmut: „Aziz İhsan Aktaş wird wegen 704 Jahren Haft angeklagt. Er läuft frei herum und ist nicht in Untersuchungshaft. Bei mir wurden 7 Jahre gefordert und ich wurde inhaftiert. Das ist das sogenannte Feindstrafrecht.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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