Zwei Frachtschiffe vor Silivri kollidiert: Nur leere Rettungsboote zurückgeblieben
Nach einer Kollision im Marmarameer ist das Frachtschiff namens TUĞBERK İMAMOĞLU gesunken. Eine Such- und Rettungsaktion für die 10-köpfige Besatzung wurde eingeleitet. Nach dem Unfall blieben lediglich leere Rettungsboote zurück.
Vor der Küste von Silivri in Istanbul sind am Morgen aus noch ungeklärter Ursache zwei Schiffe zusammengestoßen. Das Frachtschiff namens TUĞBERK İMAMOĞLU nahm nach der Kollision Wasser auf und sank innerhalb kurzer Zeit.
Nachdem der Vorfall den maritimen Sicherheitsbehörden gemeldet wurde, begannen in der Region Such- und Rettungsarbeiten. Teams des Küstenwache-Regionalkommandos für das Marmarameer und die Meerengen entdeckten zwei Rettungsboote des gesunkenen Schiffes auf der Meeresoberfläche.

Erste Untersuchungen ergaben, dass die Rettungsboote leer waren und sich keine Besatzungsmitglieder darin befanden. Die Suche nach der 10-köpfigen Besatzung, die sich an Bord befunden haben soll, wird mit Booten der Küstenwache, Hubschraubern und schnellen Rettungsbooten der Generaldirektion für Küstensicherheit fortgesetzt.
SUCH- UND RETTUNGSARBEITEN IN DER REGION DAUERN AN
Das Gouverneursamt Istanbul teilte mit, dass die TUĞBERK İMAMOĞLU mit Blechrollen und Baustahl beladen war, während der in den Unfall verwickelte Tanker namens ALSU leer war. Es wurde festgestellt, dass die Meerestiefe in dem Gebiet, in dem sich der Unfall ereignete, etwa 800 bis 900 Meter beträgt.

An der in die Kollision verwickelten ALSU wurden keine sichtbaren Schäden festgestellt; der Gesundheitszustand der Besatzung an Bord sei gut. Es wurde mitgeteilt, dass die Überführung der ALSU in einen sicheren Ankerplatz unter Begleitung von Schleppern der Küstensicherheit eingeleitet wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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