Grund für die Öffnung des Grabes von Cem Garipoğlu enthüllt! Anwalt der Familie Karabulut klärt auf

Der Fall der vor 15 Jahren in Istanbul von Cem Garipoğlu ermordeten Münevver Karabulut steht erneut im Fokus. Während in der Öffentlichkeit weiterhin Zweifel daran bestanden, ob Cem Garipoğlu tatsächlich verstorben ist, wurde nun die Entscheidung getroffen, sein Grab zu öffnen.

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Die Schülerin Münevver Karabulut wurde am 3. März 2009 von Cem Garipoğlu, dem Sohn des Geschäftsmannes Hayyam Garipoğlu, ermordet. Die Leiche von Karabulut wurde von einem Müllsammler zerstückelt in einem Müllcontainer gefunden.

Nach der Tat floh Cem Garipoğlu für 197 Tage, bevor er sich schließlich stellte.

Garipoğlu, der daraufhin inhaftiert wurde, beging im Jahr 2014 Suizid. Dennoch hielten sich in der Öffentlichkeit über lange Zeit Zweifel daran, ob Garipoğlu tatsächlich verstorben ist.

ERSTER ANTRAG WAR ABGELEHNT WORDEN

Die Familie Karabulut, die davon überzeugt war, dass Garipoğlu geflohen sei oder zur Flucht verholfen wurde, stellte Strafanzeige mit dem Ziel, das Grab von Garipoğlu öffnen zu lassen.

Der erste Antrag wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung abgelehnt, dass 'kein Anlass für eine Strafverfolgung' bestehe.

DAS GRAB VON GARİPOĞLU WIRD GEÖFFNET

Die Familie Karabulut, die das Grab des Mörders ihrer Tochter öffnen lassen wollte, gab jedoch nicht auf, und der Antrag auf Öffnung des Grabes von Garipoğlu wurde kürzlich stattgegeben.

WARUM ABER NACH 10 JAHREN?

Nach 10 Jahren ist auch die Frage nach den Gründen für die Graböffnung zum Gegenstand des öffentlichen Interesses geworden.

Rezan Epözdemir, der Anwalt der Familie Karabulut, erläuterte die Gründe, die die Staatsanwaltschaft für die Öffnung des Grabes von Garipoğlu angeführt hat.

BEGRÜNDUNG: DIE 'SOFA'-FOTOS DER FAMILIE GARİPOĞLU

Der wichtigste Grund ist, dass die Familie Garipoğlu nach dem Suizid auf dem Sofa posierte, auf dem Münevver Karabulut ermordet wurde und das noch mit Blutspuren behaftet war.

Epözdemir erklärte, dass die Veröffentlichung von Fotos, auf denen die Familie auf dem Sofa saß, auf dem Münevver Karabulut ermordet wurde und sich noch Blutspuren befanden, ebenfalls ausschlaggebend für die Entscheidung zur Graböffnung war.

NUTZUNG DER SOFAS DURCH DIE FAMILIE LÖSTE EMPÖRUNG AUS

Die Familie, die die Sofas, die sich zum Zeitpunkt des Mordes an Münevver Karabulut durch Cem Garipoğlu im Wohnzimmer befanden, weiterhin nutzte und darauf posierte, war lange Zeit scharfer Kritik ausgesetzt.

BLUTFLECKEN WAREN NUMMERIERT

Bei der polizeilichen Untersuchung am Tag des Vorfalls war festgestellt worden, dass die auf dem Sofa identifizierten Blutspuren mit den Nummern 42, 43 und 44 markiert waren.