Mordfall Oğuz Murat Aci: Demirören reicht Schadensersatzklage gegen Kısa Dalga ein

Die Familie Demirören fordert 150.000 Lira Schadensersatz von Kısa Dalga, weil das Medium Erklärungen zum Unfall von Timur Cihantimur veröffentlicht hatte. Die Familie Demirören reichte beim Zivilgericht erster Instanz in Beykoz Klage ein und behauptete, die Berichterstattung sei böswillig und vorsätzlich erfolgt und habe den Ruf der Familie Demirören geschädigt.

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Die Familie Demirören hat Klage gegen Kısa Dalga eingereicht, nachdem das Medium eine eigene Stellungnahme zu dem 17-jährigen Timur Cihantimur veröffentlicht hatte, der bei einem Unfall mit einem Fahrzeug, das er ohne Führerschein fuhr, den Tod von Oğuz Murat Aci verursachte.

Die Familie fordert 150.000 TL Schadensersatz von Kısa Dalga, da das Medium einen Bericht von Halk TV zitiert hatte, der sich auf eine „hochrangige Person aus der Demirören-Gruppe“ stützte.

'HTS-PROTOKOLLE WERDEN ALLES AUFDECKEN'

Der im Bericht nicht namentlich genannte hochrangige Beamte hatte sich zu der Behauptung geäußert, dass Emre Cemal Demirören, der Sohn von Yıldırım Demirören und Revna Demirören, ebenfalls in dem Unfallfahrzeug gesessen habe. Er sagte: "Cemal Demirören studiert im Ausland. Er ist seit 2-3 Monaten nicht in der Türkei gewesen. Die einzige Gemeinsamkeit, die er mit dem Jugendlichen hat, der den Unfall verursacht hat und geflohen ist, ist, dass sie gemeinsam die Mittelschule besucht haben. Abgesehen davon gibt es keinerlei Beziehung oder Verbindung. Er befindet sich zur Ausbildung im Ausland. Die beiden Kinder waren nur während der Mittelschulzeit eng befreundet. Die HTS-Protokolle werden ohnehin alles aufdecken".

BETONUNG AUF 'UNSER RUF WURDE GESCHÄDIGT'

Die Familie Demirören wandte sich an das Zivilgericht erster Instanz in Beykoz und behauptete, die Nachrichten seien böswillig und vorsätzlich verbreitet worden und hätten den Ruf der Familie Demirören geschädigt. Sie erklärten, dass ihr 16-jähriger Sohn im Ausland studiere und keinerlei Verbindung zu dem Unfall habe.

In der Klageschrift heißt es: "Seit diese Lügen und Verleumdungen in die Welt gesetzt wurden, befindet sich unser Mandant in tiefer Trauer und Kummer. Diese Situation beeinträchtigt das tägliche Leben unseres Mandanten negativ. Das Trauma, das unser Mandant erlebt, beschränkt sich nicht nur auf ihn, sondern hat auch seine Familie und sein enges Umfeld negativ beeinflusst".