Prozess gegen Seçil Erzan fortgesetzt: 'Ich habe Terims Geld als Zinsen an andere gezahlt'
In Istanbul wurde heute der Prozess gegen die ehemalige Bankerin Seçil Erzan fortgesetzt, der vorgeworfen wird, mehr als 30 Personen, darunter Fatih Terim, mit dem Versprechen auf einen hochverzinsten 'geheimen Fonds' betrogen zu haben.
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Seçil Erzan, die ehemalige Filialleiterin der Denizbank in Florya, befindet sich seit dem 11. April 2023 in Untersuchungshaft. An der Verhandlung vor dem 41. Schwurgericht in Istanbul nahmen die inhaftierten Angeklagten Seçil Erzan und Ali Yörük teil, die unter Gendarmeriebegleitung vorgeführt wurden. Auch die nicht inhaftierten Angeklagten, einige Kläger sowie deren Anwälte waren anwesend.
ICH HABE VON FATİH TERİM KEIN GELD UNTER DEM VORWAND EINES FONDS ANGENOMMEN
Die Verhandlung begann mit der Feststellung der Anwesenheit von Angeklagten und Klägern. Seçil Erzan äußerte sich zu den Vorwürfen, nachdem Fatih Terim als Kläger in den Fall aufgenommen worden war. Erzan erklärte: "Ich habe von Fatih Terim zu keinem Zeitpunkt Geld unter dem Vorwand eines Fonds angenommen. Aufgrund unserer freundschaftlichen Beziehung wurden mir 300.000 Dollar und 400.000 Dollar gegeben."
ICH HABE TERIMS GELD ALS ZINSEN AN ANDERE GEZAHLT
Erzan sagte: "Obwohl ich die Kontobewegungen von Fatih Terim angefordert habe, wurden sie mir nicht ausgehändigt. Ich kann mit Berichten beweisen, dass es keinen Verlust von 3 Millionen Dollar gab." Zudem gab Erzan an, Terims Geld als 'Zinsen' an andere weitergegeben zu haben: "Ich habe mit den insgesamt 700.000 Dollar, die ich von Fatih Terim erhalten habe, Zinsen an andere gezahlt."
ICH BIN EINE ERFOLGREICHE FILIALLEITERIN
Erzan schloss ihre Verteidigung mit den Worten: "Ich war eine erfolgreiche Filialleiterin. Aufgrund meiner Leistung habe ich Auszeichnungen erhalten." Die Verhandlung wird an den kommenden Tagen fortgesetzt.