Sportministerium ebenfalls vom Rechnungshof gerügt: Ticketanteile in Stadien seit 2019 nicht eingezogen

Ein Bericht des türkischen Rechnungshofs (Sayıştay) hat aufgedeckt, dass das Sportministerium seit 2019 die ihm zustehenden Anteile aus Ticketverkäufen bei Fußballspielen in stadioneigenen Anlagen nicht eingezogen hat. Zudem wurde festgestellt, dass Schäden, die von Gastmannschaften verursacht wurden, nicht von den Vereinen ersetzt wurden.

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Dem Bericht des Rechnungshofs (Sayıştay) für das Jahr 2023 zufolge konnte das Sportministerium den ihm zustehenden Anteil von 7 Prozent aus den Ticketverkäufen bei Fußballspielen in seinen eigenen Stadien seit 2019 nicht einziehen.

Der Bericht enthüllte, dass das Ministerium die wöchentlich von den Vereinen einzufordernden Einnahmedaten teilweise erst am Jahresende erhob. Während darauf hingewiesen wurde, dass dies zu Einnahmeverlusten für das Ministerium führe, wurde der nicht eingezogene Betrag aus den Ticketeinnahmen im aktuellen Bericht nicht beziffert.

SCHÄDEN DURCH GASTMANNSCHAFTEN NICHT VON VEREINEN EINGEFORDERT

Laut einem Bericht von T24 ist ein weiterer bemerkenswerter Punkt im Bericht, dass Schäden, die von Gastmannschaften in den Stadien verursacht wurden, nicht von den Vereinen kompensiert werden konnten. Es wurde erklärt, dass diese Schäden aus den Budgets der regionalen Sportdirektorate gedeckt wurden.

Insbesondere in Provinzen wie Adana, Eskişehir, İzmir und Kocaeli wurde betont, dass auch die Rasenpflegearbeiten, die eigentlich von den Vereinen hätten getragen werden müssen, von den regionalen Direktoraten übernommen wurden.

FEHLENDE DATEN IM BERICHT DES MINISTERIUMS

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass in früheren Berichten des Rechnungshofs die Höhe der vom Ministerium nicht erhaltenen Anteile aus Spieltickets detailliert aufgeführt war, während diese Informationen im diesjährigen Bericht fehlten.

Es wurde betont, dass das Ministerium die Einnahmenüberwachung systematischer durchführen müsse und dass die finanzielle Verantwortung für die Wartung und Instandhaltung der Stadien von den Vereinen übernommen werden sollte.