Studie: Wer morgens den Wecker auf Schlummer stellt, trifft eine kluge Wahl
Laut dem Journal of Sleep Research sorgt eine halbe Stunde zusätzlicher Schlaf nach dem ersten Weckerklingeln dafür, dass das Gehirn effizienter arbeitet. Dr. Tina Sundelin von der Universität Stockholm erklärte: „Dieses Ergebnis zeigt, dass diejenigen, die den Wecker auf Schlummer stellen, eine kluge Wahl treffen.“
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Eine im Journal of Sleep Research veröffentlichte Studie hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Menschen mehrere Wecker stellen oder die Schlummerfunktion zumindest gelegentlich nutzen.
Die Rate derer, die den Wecker auf Schlummer stellen, ist bei Menschen, die spät ins Bett gehen, fast viermal so hoch wie bei jenen, die den Wecker nie auf Schlummer stellen; zudem sind sie im Durchschnitt sechs Jahre jünger als die Nicht-Schlummerer.
Die Forscher führten ein Experiment mit 31 Personen durch, die mindestens zweimal pro Woche die Schlummerfunktion nutzen, um ihre geistigen Fähigkeiten nach dem Schlummern mit denen nach dem sofortigen Aufstehen beim ersten Weckerklingeln zu vergleichen. Dabei wurde festgestellt, dass die Personen, die den Wecker auf Schlummer stellten, bei der geistigen Leistungsfähigkeit schneller reagierten.
ZEIGT, DASS SIE KREATIVER UND FLEXIBLER SIND
Der Studie zufolge sorgt eine halbe Stunde zusätzlicher Schlaf nach dem Weckerklingeln dafür, dass das Gehirn besser arbeitet. Dies deutet darauf hin, dass diejenigen, die die Schlummerfunktion nutzen, kreativer und flexibler sind als diejenigen, die sofort aufstehen.
Dr. Tina Sundelin von der Universität Stockholm sagte: „Das Schlummern kann dazu beitragen, dass man sich morgens wacher fühlt und eine bessere Leistung erbringt. Das zeigt, dass diejenigen, die den Wecker auf Schlummer stellen, eigentlich eine kluge Wahl treffen.“
Die Studie präsentiert die Ergebnisse einer Online-Umfrage, die von 1.732 Personen in Schweden, den USA, Großbritannien, Finnland und Australien ausgefüllt wurde.