Cem Özer: 'Dass das Diyanet Atatürk nicht erwähnt, ist eine Zumutung'
Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hatte Atatürk in seiner Freitagspredigt nicht erwähnt. Der Serien- und Filmschauspieler Cem Özer kritisierte das Diyanet scharf. Özer sagte: "Dass das Diyanet vor jedem Nationalfeiertag nicht Atatürk und seine Waffenbrüder erwähnt, ist eine Zumutung."
12punto
Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Republik in seiner Freitagspredigt mit dem Titel „Auf viele weitere Jahrhunderte mit der Liebe zu Heimat und Nation“ Mustafa Kemal Atatürk 'vergessen'.
Es zog es vor, den Ausdruck "unsere Staatsmänner, die unseren Nationalen Befreiungskampf anführten" zu verwenden.
Der Serien- und Filmschauspieler Cem Özer kritisierte das Diyanet scharf dafür, dass es Atatürk in der Freitagspredigt nicht erwähnte.
'DAS IST EINE ZUMUTUNG'
Im Gespräch mit 12punto.com.tr kommentierte Özer: "Dies ist der Geburtstag der Republik Türkei. Nicht der eines ungeliebten Verwandten. Da das Präsidium für Religionsangelegenheiten eine staatliche Einrichtung ist, ist es verpflichtet, dies zu feiern. Dass das Diyanet vor jedem Nationalfeiertag nicht Atatürk und seine Waffenbrüder erwähnt, die der Grund für seine Existenz sind, ist eine Zumutung."