İlber Ortaylı: 'Wir haben mit Frau Meloni nicht über Migranten gesprochen'

Prof. Dr. İlber Ortaylı, dessen Äußerungen nach einem gemeinsamen Besuch des Großen Basars mit der italienischen Ministerpräsidentin Meloni in den sozialen Medien für Aufsehen sorgten, erklärte: „An jenem Tag haben wir beim Besuch des Großen Basars mit der italienischen Ministerpräsidentin Frau Meloni nicht über Migranten gesprochen.“

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Die Behauptung, dass bei dem Treffen zwischen Präsident Erdoğan und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni über afrikanische Migranten gesprochen wurde, sorgte in der Öffentlichkeit für Aufsehen.

Es wurde behauptet, dass Prof. Dr. İlber Ortaylı, der Meloni bei ihrem Istanbul-Besuch begleitete, gesagt habe, dass afrikanische Migranten in die Türkei gebracht werden sollten.

'NICHT NACHVOLLZIEHBAR'

Ortaylı reagierte auf die gezielten Falschmeldungen mit den Worten: „Wir haben mit Ministerpräsidentin Meloni weder über Migranten noch über Politik gesprochen. Was in den sozialen Medien verbreitet wird, ist nicht nachvollziehbar.“

'WO KOMMT DIESES THEMA HER?'

Prof. Dr. İlber Ortaylı äußerte sich zu seinem Treffen mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die er auch bei ihrem Besuch des Großen Basars in Istanbul begleitete, wie folgt:

„Was hier geredet wird und was in den sozialen Medien kursiert, ist nicht nachvollziehbar. An jenem Tag haben wir beim Besuch des Großen Basars mit der italienischen Ministerpräsidentin Frau Meloni nicht über Migranten gesprochen. Es wurde kein Satz wie ‚Die Afrikaner bei uns werden zu euch kommen, seid bloß vorbereitet‘ gesagt. Woher kommt dieses Thema in der Türkei? Es werden einige Äußerungen aus der ausländischen Presse zitiert. Dass diese in der Türkei eine solche Wirkung entfalten, ist beängstigend. Informationen werden ohne Überprüfung verbreitet und instrumentalisiert.“