Er hatte das Dolmabahçe-Abkommen verlesen: AKP-Politiker Efkan Ala äußert sich zum 'Lösungsprozess'
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala erklärte zu den in der Öffentlichkeit kursierenden Spekulationen über einen neuen Lösungsprozess: „Ein Lösungsprozess steht nicht auf unserer Agenda. Ein Kontakt mit Abdullah Öcalan ist nicht geplant. Wir müssen nicht jedes Mal dasselbe tun.“
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Der Handschlag von MHP-Chef Devlet Bahçeli mit Abgeordneten der DEM-Partei bei der Eröffnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) sorgt weiterhin für Gesprächsstoff.
Die Aussage von AKP-Chef und Präsident Recep Tayyip Erdoğan, wonach „Bahçelis Handschlag mit den Ko-Vorsitzenden der DEM-Partei ein wichtiger Schritt“ sei, sowie der Dank des DEM-Partei-Abgeordneten für Istanbul, Sırrı Süreyya Önder, an Erdoğan und Bahçeli haben die Spekulationen über einen „neuen Lösungsprozess“ erneut befeuert.
„LÖSUNGSPROZESS STEHT NICHT AUF UNSERER AGENDA“
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala äußerte sich zu den Gerüchten über einen Lösungsprozess, die die öffentliche und politische Agenda weiterhin beschäftigen.
„Ein Lösungsprozess steht nicht auf unserer Agenda“, betonte Ala und führte weiter aus:
„Das Problem ist anders, und auch die Lösungen für verschiedene Probleme sind unterschiedlich. Wir müssen nicht jedes Mal dasselbe tun. Es gibt einen kurdischsprachigen Fernsehsender, der rund um die Uhr sendet. Diese Dinge sind überwunden. An einem gewissen Punkt dieser Prozesse wurde der Nahe Osten verwüstet. Hätte die Türkei diese Reformen nicht durchgeführt, wäre sie den Projekten unterlegen, die sie in einen Zustand wie den Irak oder Syrien versetzen wollten.“
NEUE VERFASSUNG
Bezüglich der Debatten über eine neue Verfassung sagte Ala: „Lassen Sie uns den Tisch decken. Lassen Sie uns vereinbaren, zu diskutieren, zu sprechen und zusammenzukommen. Dort wird jeder seine Meinung äußern können.“
NORMALISIERUNG IN DER POLITIK
Hinsichtlich der Schritte zur Normalisierung in der Politik betonte Ala die Bedeutung des Dialogs und sagte: „Selbst wenn die Ansichten um 180 Grad auseinandergehen, sind diese Gespräche sehr wichtig.“
Efkan Ala, der während der Zeit des Lösungsprozesses das Amt des Innenministers innehatte, gehörte zu den Personen, die das Dolmabahçe-Abkommen, eine unvergessene Phase des Prozesses, öffentlich bekannt gaben.