Imamoğlus Kommentar zum „Ahmak“-Prozess: Beschämend
Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erklärte, dass die Justiz im sogenannten „Ahmak-Prozess“ (Dummkopf-Prozess) eine schnelle Entscheidung treffen müsse.
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Der Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB) und Vorsitzende des Türkischen Städte- und Gemeindebundes (TBB), Ekrem İmamoğlu, äußerte sich zu dem „Ahmak-Prozess“, in dem er mit einer Haftstrafe belegt werden soll.
Bei einem Besuch der Vorsitzenden der Gewerkschaftsverbände Türk-İş und Hak-İş in Ankara drückte İmamoğlu den Wunsch aus, dass die Justiz ihre Arbeit tue und der Prozess schnell zu einem Abschluss komme.
'EIN BESCHÄMENDER PROZESS'
Ekrem İmamoğlu gab nach seinen Besuchen bei Türk-İş und Hak-İş vor dem Gebäude des Türkischen Städte- und Gemeindebundes eine Erklärung gegenüber der Presse ab. Er wies darauf hin, dass sich das gegen ihn verhängte Haftstrafenurteil derzeit im Berufungsverfahren befinde und sagte: „Ich weiß nicht, ob es in der türkischen Justizgeschichte einen anderen Prozess gibt, der so grundlos und beschämend ist. Ich hoffe, dass die Justiz eine gerechte Entscheidung trifft und ein positives Signal an unsere Nation sendet. Damit unser Land gewinnt und die Justiz funktioniert, hoffe ich auf eine schnelle Entscheidung.“
WIR SIND UNS DER PROBLEME DER LOHNEMPFÄNGER BEWUSST
İmamoğlu besuchte am Vormittag den Vorsitzenden von Türk-İş, Ergün Atalay. Während des Besuchs betonte İmamoğlu, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Türkei vor allem die Lohnempfänger träfen: „Türk-İş ist eine der wichtigsten Arbeitnehmerorganisationen der Türkei. Sie führen in dieser Hinsicht einen intensiven Kampf. Auch die Kommunalverwaltungen haben wirtschaftliche Probleme, und in diesem Zusammenhang muss ein starkes Gleichgewicht hergestellt werden“, sagte er.