İmamoğlu betont den Wandel: 'Die CHP wird sich verändern, die Türkei wird sich verändern'
Der CHP-Provinzverband Istanbul hat gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen einen „Workshop zum Statutenparteitag“ durchgeführt. Der Bürgermeister der Istanbuler Stadtverwaltung, Ekrem İmamoğlu, betonte, dass eine Demokratisierung der CHP auch zur Demokratisierung der Türkei beitragen werde.
Der Provinzverband Istanbul der Republikanischen Volkspartei (CHP) hat gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Demokratie, Menschenrechte und Geschlechtergerechtigkeit tätig sind, einen „Workshop zum Statutenparteitag“ organisiert. An der Veranstaltung im Haliç Kongre Merkezi nahmen der CHP-Provinzvorsitzende von Istanbul, Özgür Çelik, Bezirksvorsitzende sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen teil.
Der Bürgermeister der Istanbuler Stadtverwaltung (İBB), Ekrem İmamoğlu, hielt die Eröffnungsrede und erklärte, dass die Demokratisierung politischer Parteien ein wichtiger Schritt für die Demokratisierung des Landes sei. İmamoğlu äußerte sich in seiner Rede wie folgt:
„In einem Umfeld, in dem es diese zermürbten und leidenden politischen Parteien gibt, können wir es uns niemals leisten, mit unserem derzeitigen Zustand zu prahlen oder stolz darauf zu sein. Wir müssen diese Realität erkennen und nach vorne blicken. Bei der Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen unserer Partei im vergangenen Jahr hatten wir gesagt: 'Wenn sich die Republikanische Volkspartei verändert, verändert sich die Türkei'. Ich möchte es in diesem Sinne ganz klar ausdrücken: Die Republikanische Volkspartei wird sich verändern und die Türkei wird sich ebenfalls verändern. Dieser Prozess, diese Reise kann kein anderes Ergebnis haben, sie darf kein anderes haben.“

'ES FREUT MICH, DASS UNSERE BEMÜHUNGEN AUF RESONANZ STOSSEN'
İmamoğlu wies darauf hin, dass innerhalb der Partei bewertet werden müsse, warum die Bürger die Opposition bei den erlebten Krisen nicht als Alternative wahrnehmen. Mit Blick auf die Wahlergebnisse von 2023 sagte İmamoğlu: „Ich hatte bereits einen Tag nach der Wahl mit schmerzendem Herzen zum Ausdruck gebracht, dass wir nicht die gleichen Ergebnisse erzielen können, wenn wir immer wieder das Gleiche tun. Dass unsere Bemühungen in der Partei auf Resonanz stoßen und wir heute eine solche Zeit erleben, freut mich außerordentlich. Dass die Republikanische Volkspartei bei den Kommunalwahlen mit den meisten Stimmen als stärkste Partei hervorgegangen ist, hat mich sehr glücklich gemacht.“

DIE CHP MUSS EINE INKLUSIVERE PARTEI WERDEN
İmamoğlu betonte, dass es unerlässlich sei, eine neue Vision mit nachhaltigen politischen Ansätzen zu präsentieren: „Der Republikanischen Volkspartei kommen in dieser Hinsicht sehr wichtige Aufgaben zu. Am wichtigsten ist, dass die Partei, bei sich selbst beginnend, zu einer demokratischeren, partizipativeren und inklusiveren Partei werden muss.“

'DER STATUTENPARTEITAG IST EIN WICHTIGER SCHRITT'
İmamoğlu erklärte, er sehe den Statutenparteitag, den sie im September einleiten werden, als einen wichtigen Schritt zur Verstetigung der Veränderungsbewegung, und machte auf die abnehmende politische Teilhabe in Istanbul aufmerksam. İmamoğlu betonte, dass man dies berücksichtigen und einen stärkeren Dialog mit den Bürgern aufbauen müsse.
Nachrichtenquelle: 12punto
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