Gespräche mit den Huthi-Rebellen über die Spannungen im Roten Meer

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben erklärt, dass internationale Akteure Gespräche mit ihnen führen, um die zunehmenden Spannungen im Roten Meer abzubauen.

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Nach den Angriffen der Huthi-Rebellen auf Schiffe unter israelischer Flagge oder Schiffe, die auf dem Weg zu israelischen Häfen im Roten Meer waren, sind internationale Akteure aktiv geworden.

Der Sprecher der Huthi, Mohammed Abdulsalam, erklärte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass sie unter Vermittlung des Oman mit internationalen Parteien in Kontakt stünden. In diesen Gesprächen hätten sie verdeutlicht, dass sie nicht tatenlos zusehen könnten, während die Angriffe auf den Gazastreifen und die Blockade andauerten, und dass ihre "Operationen" darauf abzielten, das palästinensische Volk zu unterstützen.

Abdulsalam betonte: "Wir haben in den Gesprächen zum Ausdruck gebracht, dass die Position des Jemen zur Gaza-Frage nicht verhandelbar ist. Schiffe, die dem Feind gehören oder seine Häfen anlaufen, werden weiterhin Ziele bleiben, bis der Krieg endet, die Blockade aufgehoben wird und Hilfsgüter ungehindert in den Gazastreifen gelangen."

Mohammed Abdulsalam merkte jedoch an, dass echte Schritte zur Verbesserung der humanitären Lage in Gaza und Palästina dazu beitragen könnten, die Spannungen im Roten Meer zu verringern.

ISRAELISCHE SCHIFFE IM VISIER

Der Anführer der Huthi im Jemen, Abdul-Malik al-Huthi, hatte in einer Fernsehansprache am 14. November damit gedroht, dass sie israelische Schiffe im Roten Meer ins Visier nehmen könnten.

Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, kündigte am 19. November in einer schriftlichen Erklärung auf der Plattform X an, dass sie als Reaktion auf die Angriffe Israels auf den blockierten Gazastreifen jedes Schiff unter israelischer Flagge angreifen würden.

Die Huthi erklärten daraufhin, dass sie die Durchfahrt aller Schiffe, die auf dem Weg zu israelischen Häfen seien, durch das Rote Meer verhindern würden.