US-Verteidigungsminister Austin bespricht mit seinem israelischen Amtskollegen Gallant den Angriff auf WCK-Mitarbeiter

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat mit seinem israelischen Amtskollegen Yoav Gallant den Angriff im Gazastreifen erörtert, bei dem sieben Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) getötet wurden.

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Laut einer Erklärung des US-Verteidigungsministeriums haben Austin und Gallant miteinander telefoniert.

Austin und Gallant sprachen über die Untersuchung Israels zu dem Angriff auf die WCK-Mitarbeiter sowie über die Notwendigkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um einen erneuten Vorfall dieser Art zu verhindern.

Minister Austin betonte zudem, wie wichtig es sei, die humanitäre Hilfe für den Gazastreifen aufzustocken.

7 PERSONEN GETÖTET

Bei einem israelischen Angriff auf die Region Deir al-Balah im Gazastreifen am 1. April waren WCK-Mitarbeiter ums Leben gekommen.

In einer Erklärung der in der US-Hauptstadt Washington ansässigen Organisation WCK hieß es, die sieben bei dem Angriff getöteten Mitarbeiter hätten die Staatsbürgerschaften von Australien, Polen, dem Vereinigten Königreich, den USA/Kanada sowie Palästina besessen.

In der Mitteilung wurde zudem festgehalten, dass sich das Team zum Zeitpunkt des Angriffs in einer Konfliktvermeidungszone in zwei gepanzerten Fahrzeugen befunden habe, die das Logo der Organisation trugen.

'WIR STEHEN IN KONTAKT'

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu behauptete, es habe bei der Tötung der WCK-Mitarbeiter "keine Absicht" gegeben und erklärte: "Solche Dinge passieren in Kriegen, wir werden dies bis ins letzte Detail untersuchen. Wir stehen mit den betroffenen Regierungen in Kontakt. Wir werden alles tun, damit sich so etwas nicht wiederholt."