Weißes Haus zu Wahlergebnissen in Venezuela: „Unsere Geduld ist am Ende“
Der Kommunikationsberater für nationale Sicherheit des Weißen Hauses, John Kirby, erklärte, man habe ernsthafte Bedenken, dass die Wahlergebnisse in Venezuela „nicht den demokratischen Standards entsprechen“. Er sagte: „Unsere Geduld und die der internationalen Gemeinschaft ist am Ende. Ich erwarte, dass die venezolanischen Wahlbehörden die vollständigen und umfassenden Wahldaten veröffentlichen, damit jeder die Ergebnisse einsehen kann.“
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Der Kommunikationsdirektor für nationale Sicherheit des Weißen Hauses, Kirby, bewertete die jüngsten Entwicklungen in Venezuela während eines täglichen Pressebriefings.
Kirby erklärte, man stimme den unabhängigen Berichten voll und ganz zu, die besagen, dass die Wahlergebnisse in Venezuela weder „demokratischen Standards“ noch den „Prinzipien der Wahlintegrität“ entsprechen, und forderte die Regierung von Nicolas Maduro daher auf, umgehend die umfassenden Wahlergebnisse offenzulegen.
Kirby sagte: „Unsere Geduld und die der internationalen Gemeinschaft ist am Ende. Ich erwarte, dass die venezolanischen Wahlbehörden die vollständigen und umfassenden Wahldaten veröffentlichen, damit jeder die Ergebnisse einsehen kann.“
Kirby äußerte Verständnis für die venezolanische Bevölkerung, die auf die Straße geht, und betonte, man könne niemandem die Schuld dafür geben. Er drückte zudem seine Besorgnis über die zunehmende politische Gewalt im Land aus und machte die Regierung Maduro für diese Vorfälle verantwortlich.
PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL
Nach den vom venezolanischen Wahlrat bekannt gegebenen Ergebnissen hat Nicolas Maduro die Präsidentschaftswahl mit 51,20 Prozent der Stimmen zum dritten Mal gewonnen.
Nach Abschluss der Wahlen erklärte die Opposition am 29. Juli, dass die Daten des Nationalen Wahlrats nicht korrekt seien und die Ergebnisse manipuliert wurden.
Bei den Protesten im Land, die aufgrund der Vorwürfe der Wahlmanipulation stattfanden, sind bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten bisher 11 Menschen ums Leben gekommen.