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Haftbefehl gegen Oppositionsführerin Machado in Venezuela

Nach den Präsidentschaftswahlen in Venezuela wurde ein Haftbefehl gegen die Oppositionsführerin Maria Corina Machado erlassen. Costa Rica hat Machado politisches Asyl angeboten.

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Haftbefehl gegen Oppositionsführerin Machado in Venezuela

In Venezuela wurde nach der Präsidentschaftswahl am vergangenen Sonntag, bei der Nicolas Maduro als wiedergewählt erklärt wurde, ein Haftbefehl gegen die Oppositionsführerin Maria Corina Machado erlassen.

Nachdem Maduro und der venezolanische Parlamentspräsident Jorge Luis Rodriguez dazu aufgerufen hatten, Machado und den Präsidentschaftskandidaten der Opposition, Edmundo Gonzalez, zu verhaften, unterzeichnete die Präsidentin des Strafgerichts von Caracas, Elsa Janeth Gomez Moreno, den Haftbefehl gegen Machado.

Rodriguez beschuldigte Gonzalez und Machado, hinter einer „faschistischen Verschwörung“ zu stecken und „einen Bürgerkrieg in Venezuela anzetteln zu wollen“, wobei er die Opposition wiederholt mit den Nazis verglich.

POLITISCHES ASYLANGEBOT AN GONZALEZ UND MACHADO

Costa Rica bot Gonzalez und Machado nach dem Haftbefehl politisches Asyl an. Der Außenminister von Costa Rica, Arnoldo Andre Tinoco, erklärte: „Wir sind bereit, sowohl Maria Corina Machado und Edmundo Gonzalez als auch jeder anderen Person, die in Venezuela politisch verfolgt wird, in Costa Rica politisches Asyl zu gewähren.“

11 TOTE BEI PROTESTEN

Bei den Protesten, die nach den Wahlergebnissen in Venezuela ausbrachen, kamen 11 Menschen, darunter 2 Kinder, ums Leben; 84 Personen wurden verletzt. Die Polizei nahm 749 Menschen fest.

Der Nationale Wahlrat (CNE) Venezuelas hatte bekannt gegeben, dass Maduro die Wahl am vergangenen Sonntag gewonnen habe. Demnach erhielt Maduro 51,2 Prozent der Stimmen, während der Kandidat der Oppositionskoalition „Plattform der Demokratischen Einheit“ (PUD), Edmundo Gonzalez, 44,2 Prozent der Stimmen erzielte. Nachwahlbefragungen hatten jedoch ergeben, dass Maduro die Wahl verloren habe und Gonzalez der Sieger sei. Maduro, der eine umstrittene dritte Amtszeit gewann, regiert das Land seit dem Tod von Hugo Chavez im April 2013. Die internationale Gemeinschaft fordert Transparenz und Offenheit bei der Stimmenauszählung.


Nachrichtenquelle: İHA

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