Steuererhöhung bei Auslandseinkäufen lenkt Verbraucher auf heimische Produkte
Nach der Steuererhöhung für internationale E-Commerce-Plattformen ist die Nachfrage gesunken. Verbraucher beginnen, sich lokalen Alternativen zuzuwenden.
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Die Steuererhöhung auf Einkäufe bei internationalen Online-Shopping-Plattformen hat die Verbrauchernachfrage maßgeblich beeinflusst.
Diese neue Regelung, die insbesondere das Interesse an starken Online-Marktplätzen in China, Amerika und Europa verringert hat, führte dazu, dass lokale Händler bevorzugt werden.
Mit dem am 21. August in Kraft getretenen Zollgesetz Nr. 4458 wurden die Grenzwerte für Einkäufe aus dem Ausland per Expressfracht von 150 Euro auf 30 Euro gesenkt.
Während der Steuersatz für Sendungen aus der Europäischen Union auf 30 Prozent festgelegt wurde, stieg dieser Satz für Produkte aus Ländern außerhalb der EU auf 60 Prozent. Durch diese Regelung sind die Kosten für Auslandseinkäufe gestiegen.
Laut einem Bericht von Özge Esen in der Zeitung Hürriyet gaben Branchenvertreter an, dass diese Steuererhöhung zu ernsthaften Veränderungen im Einkaufsverhalten geführt habe.
Während in Kategorien wie Büchern, Accessoires, Sport- und Campingausrüstung sowie Elektronik große Umsatzrückgänge zu verzeichnen sind, ist das Interesse an lokalen Händlern gestiegen.
Seyhun Özkara, Mitglied des TOBB E-Commerce-Rates, sagte: "Wir beobachten einen deutlichen Rückgang bei den Verbrauchereinkäufen, selbst bei Produkten unter 30 Euro. Insbesondere die Verkäufe von Produkten aus chinesischer Produktion sind stark zurückgegangen. Die Steuererhöhungen und die Senkung der Grenzwerte für Auslandseinkäufe haben die Kosten für billige, aus China importierte Produkte erhöht. Dies hat dazu geführt, dass sich die Verbraucher lokalen Alternativen zugewandt haben".
Insbesondere bei kostengünstigen Produkten wie elektronischem Zubehör und kleinen Haushaltsgeräten hat sich die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Waren abgeschwächt.
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