Verteidigungsaktien steigen nach Israel-Palästina-Konflikt
Während die Sorge vor einer Ausweitung der Konflikte zwischen Israel und der Hamas weltweit zu einem Anstieg der Aktien aus der Verteidigungsindustrie führte, verzeichneten Transportaktien Rückgänge.
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Obwohl die am Wochenende begonnenen Zusammenstöße zwischen Israel und palästinensischen Gruppen, allen voran den Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, die Risikobereitschaft weltweit dämpften, begrenzten Aktien aus der Verteidigungsindustrie den Rückgang an den Aktienmärkten.
Auch wenn die Aktienmärkte aufgrund der Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten negativ in die neue Woche starteten, trugen die „taubenhaften“ Äußerungen von Notenbankvertretern dazu bei, die Risikowahrnehmung der Anleger zu verringern.
Der weltweite Aufwärtstrend bei Verteidigungsaktien fiel dabei besonders auf.
''VERTEIDIGUNGSUNTERNEHMEN ALS POTENZIELLE GEWINNER''
Analysten wiesen darauf hin, dass die Sorge vor einer Ausweitung der Konflikte bestehe und Verteidigungsunternehmen aufgrund der Möglichkeit einer geografischen Ausbreitung der Kämpfe als potenzielle Gewinner hervorträten.
- In den USA gewannen die Aktien von Lockheed Martin 8 Prozent, RTX Corp 4,6 Prozent, L3Harris Technologies 10 Prozent, General Dynamics 8,4 Prozent und Northrop Grumman 11,4 Prozent an Wert.
- Die Aktien des britischen Unternehmens BAE Systems stiegen um 4,02 Prozent, die der französischen Unternehmen Dassault Aviation S.A. und Thales um 4,15 bzw. 4,26 Prozent, die des deutschen Unternehmens Rheinmetall AG um 4,83 Prozent und die des italienischen Unternehmens Leonardo S.p.A um 5,29 Prozent.
- Im Inland gewannen die Aktien von Aselsan gestern 7,23 Prozent an Wert, während heute in Japan die Aktien von Asahi Kasei und JFE Holdings um 1,4 bzw. 2,9 Prozent, in Südkorea die Aktien von Hanwha und Hyundai-Rotem um 2,8 bzw. 3,5 Prozent und in China die Aktien der China Aerospace Science and Technology Corporation um 3 Prozent zulegten.
TRANSPORTAKTIEN VERLOREN AN WERT
Trotz des Anstiegs bei Verteidigungsaktien zeigte sich an den Aktienmärkten, dass insbesondere die Aktien von Fluggesellschaften den Abwärtstrend anführten.
- In den USA fielen gestern die Aktien von United Airlines um 4,9 Prozent, Delta Air Lines um 4,7 Prozent und American Airlines um 4,1 Prozent; in Deutschland gaben die Aktien der Lufthansa um 4,2 Prozent nach und im Inland sanken die Aktien von Turkish Airlines und Pegasus um 4,70 bzw. 6 Prozent.