Zitteraale können durch ihre Stromstöße Gene auf andere Lebewesen übertragen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Zitteraale Stromstöße abgeben können, die ausreichen, um die Übertragung verschiedener Gene auf kleine Fischlarven zu bewirken.

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Laut der Universität Nagoya in Japan hat eine unter der Leitung von Professor Eiichi Hondo durchgeführte Studie ergeben, dass die von Zitteraalen erzeugte Elektrizität dazu führen kann, dass genetisches Material in die Zellen von Lebewesen übertragen wird.

Die Untersuchung wurde im Labor durchgeführt, indem DNA-tragendes grün fluoreszierendes Protein (GFP) in eine Umgebung mit Zebrafischlarven und einem Zitteraal eingebracht wurde.

Nachdem der Zitteraal Stromstöße abgegeben hatte, wurden die Larven unter dem Mikroskop untersucht, wobei in etwa 5 Prozent der Fälle GFP-positive Zellen festgestellt wurden.

Damit wurde beobachtet, dass die sogenannte "Elektroporation" – ein Verfahren, bei dem durch elektrische Impulse die Durchlässigkeit der Zellmembran im Labor erhöht wird, um fremde DNA in die Zelle einzuschleusen – in der Natur spontan auftreten kann.

Der Forscher Atsuo Iida äußerte sich zu den Ergebnissen des Experiments wie folgt: "Dies zeigt, dass die elektrische Entladung eines Zitteraals eine Genübertragung auf Zellen verursachen kann."

Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift "PeerJ" veröffentlicht.