Japanischer Experte warnt vor Tsunami nach Erdbeben in der Ägäis: Er könnte 5 Meter hoch sein!
Der japanische Erdbebenexperte Yoshinori Moriwaki hat beängstigende Aussagen zu den Erdbeben in der Ägäis gemacht. Moriwaki warnte vor einem Tsunami und erklärte: „Wenn es so weitergeht, ist mit Erdbeben der Stärke 7 bis 7,5 zu rechnen.“
Der japanische Erdbebenexperte Yoshinori Moriwaki hat sich beängstigend zur seismischen Aktivität geäußert, die seit Tagen in der Ägäis anhält. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ANKA wies Moriwaki darauf hin, dass die Intensität der Erdbeben allmählich zunimmt.
Moriwaki erinnerte daran, dass in Adıyaman mehr als 70.000 Menschen in Containerstädten leben, und sagte: „Natürlich muss man in dieser Region aktiv werden, es gibt Fertighäuser. Um das psychische Wohlbefinden aller zu gewährleisten, muss dieses Problem endlich gelöst werden.“ Er warnte vor möglichen Erdbeben in İzmir und der Marmara-Region und betonte: „Die Probleme in Istanbul müssen gelöst werden.“
TSUNAMI-WARNUNG!
Moriwaki sprach eine Tsunami-Warnung aus und erklärte:
„In einer Woche gab es mehr als 400 Erdbeben. Heute gab es zum Beispiel Beben der Stärke 4,8 und 5,1, es nimmt langsam zu. 170 Kilometer westlich von Bodrum in der Ägäis, auf der griechischen Seite... Wenn es so weitergeht, ist auch ein großes Erdbeben der Stärke 7 oder 7,5 zu erwarten. Die Auswirkungen des Bebens selbst sind in der Türkei nicht sehr groß, aber ein Tsunami könnte kommen. Normalerweise sagt man für die Türkei selbst an der Verwerfungslinie 1 Meter, schlimmstenfalls 3 Meter, aber da die griechische Seite sehr nah ist, könnte ein größerer Tsunami von etwa 5 Metern kommen. Wenn sie das Beben spüren oder davon erfahren, sollten sie 5 Meter höher, also 1-2 Stockwerke weiter nach oben flüchten.“
ERINNERUNG AN DIE STADERNEUERUNG
Moriwaki erinnerte daran, dass seit den Erdbeben vom 6. Februar 2023 zwei Jahre vergangen sind, und betonte die Bedeutung der Stadterneuerung.
Moriwaki fuhr fort:
„Natürlich muss eine Stadterneuerung durchgeführt werden, aber bei der Stadterneuerung, beim Wiederaufbau, sollte man in Ebenen, also bei weichem Boden, nicht höher als 4 Stockwerke bauen. Man muss ohnehin Geld für die Bodenverbesserung ausgeben. Wenn man etwas höher baut, ist der Boden gut. Dann sind eine Plattenfundamentierung oder Bohrpfähle erforderlich. Deshalb ist es besser, so weit wie möglich oben zu bauen. Wenn der Boden dort gut ist, kann man 7, 10 oder 15 Stockwerke bauen, das ist kein Problem.“
Moriwaki wies auf mögliche Erdbeben in der Marmara-Region und in İzmir hin und erklärte, dass sie bereits zuvor gewarnt hätten: „Die Probleme in Istanbul müssen gelöst werden.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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