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Experte warnt: Affenpocken-Virus stellt für diese Altersgruppe eine größere Bedrohung dar

Prof. Dr. Mustafa Sünbül, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionskrankheiten, erklärte, dass es sich bei den Affenpocken, für die die Weltgesundheitsorganisation erneut den Notstand ausgerufen hat, um eine von Tieren auf Menschen übertragbare Viruserkrankung handelt. Er sagte: „Das Affenpocken-Virus wird von Mensch zu Mensch durch Körperflüssigkeiten, engen Kontakt mit Hautläsionen, Atemwegströpfchen sowie durch kontaminierte Bettwäsche und Textilien übertragen. Die klassische Pockenimpfung bietet auch einen teilweisen Schutz gegen die Affenpocken. Daher wird vermutet, dass die Bevölkerung unter 50 Jahren anfälliger für die Krankheit sein könnte.“

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Experte warnt: Affenpocken-Virus stellt für diese Altersgruppe eine größere Bedrohung dar

Prof. Dr. Mustafa Sünbül, Facharzt für klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten, äußerte Warnungen bezüglich des Affenpocken-Virus.

In seinen Erläuterungen zur Übertragung des Virus sagte Prof. Dr. Sünbül: „Wie bekannt ist, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erneut den weltweiten Notstand ausgerufen. Das Affenpocken-Virus wird von Mensch zu Mensch durch Körperflüssigkeiten, engen Kontakt mit Hautläsionen, Atemwegströpfchen sowie durch kontaminierte Bettwäsche und Textilien übertragen. Die Inkubationszeit liegt in der Regel zwischen 6 und 13 Tagen, kann jedoch zwischen 5 und 21 Tagen variieren. Eine Übertragung kann auch durch den Verzehr von nicht ausreichend gegartem Fleisch infizierter Tiere oder anderen tierischen Produkten erfolgen. Ein weiterer Übertragungsweg ist der sexuelle Kontakt. Gesundheitspersonal, das keine geeignete Schutzausrüstung verwendet, sowie das engere Umfeld der Patienten sind gefährdet.“

„BEVÖLKERUNG UNTER 50 JAHREN ANFÄLLIGER FÜR DIE KRANKHEIT“

Prof. Dr. Sünbül betonte, dass plötzliches Fieber, Kopfschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Müdigkeit und Hautausschläge die Hauptsymptome seien, und fügte hinzu: „Der Ausschlag beginnt meist 1 bis 3 Tage nach dem Fieber. Er tritt seltener am Rumpf auf, ist jedoch stärker an Gesicht, Handflächen und Füßen ausgeprägt. Er kann sich als erhabene oder flache Hautveränderung zeigen und äußert sich in Form von Bläschen, die mit einer klaren oder gelblichen Flüssigkeit gefüllt sind. Die Symptome klingen nach 2 bis 4 Wochen von selbst ab. Es gibt keine spezifische wirksame Behandlung für die Krankheit. Die Therapie konzentriert sich hauptsächlich auf die Linderung der Symptome. Die klassische Pockenimpfung bietet auch einen teilweisen Schutz gegen die Affenpocken. Daher wird vermutet, dass die Bevölkerung unter 50 Jahren anfälliger für die Krankheit sein könnte.“

SCHUTZMASSNAHMEN GEGEN DAS AFFENPOCKEN-VIRUS

Prof. Dr. Sünbül äußerte sich wie folgt zu den Schutzmöglichkeiten vor den Affenpocken:

„Zum Schutz ist es wichtig, sich von Personen fernzuhalten, bei denen der Verdacht auf eine Infektion besteht. Gesundheitspersonal sollte Schutzausrüstung wie Handschuhe und Masken verwenden. Auf Handhygiene sollte geachtet werden. Es wird empfohlen, den Kontakt mit Wildtieren zu vermeiden oder sich von toten Tieren fernzuhalten. In europäischen Ländern werden erkrankte Personen für 21 Tage unter Quarantäne gestellt und isoliert.“


Nachrichtenquelle: İHA

Prof. Dr. Mustafa Sünbül Affenpocken Affenpockenvirus