Neue Entdeckung: Gehört Knochenkrebs bald der Vergangenheit an?
Wissenschaftler in Sakarya haben ein "Hybrid-Implantat-Beschichtungsmaterial" für die Behandlung von Knochenkrebs entwickelt. Die Akademiker verkündeten, dass Knochenkrebs damit der Vergangenheit angehören könnte, und erklärten: "Dieses Material wird die Probleme beseitigen, unsere Patienten werden mit weniger Komplikationen konfrontiert sein."
Ein Projekt mit dem Titel "Neues Hybrid-Beschichtungsmaterial für die Verwendung bei Knochenschäden" wurde von den Akademikern der Universität Sakarya (SAÜ), Prof. Dr. Cuma Bindal, Prof. Dr. Mediha İpek, Prof. Dr. Mahmut Özacar, Doç. Dr. Serbülent Türk, Dr. Dozent İbrahim Altınsoy, sowie der Dozentin der Universität für Angewandte Wissenschaften Sakarya, Doç. Dr. Gözde Fatma Çelebi Efe, ausgearbeitet.
Nach etwa zweijähriger Arbeit wurde im Labor des Zentrums für Anwendung und Forschung für biomedizinische, magnetische und Halbleitermaterialien (BİMAYAM) der SAÜ ein Hybrid-Implantat-Beschichtungsmaterial entwickelt, das für die Reparatur von Knochenschäden geeignet ist.
Die Arbeiten zur Kommerzialisierung des Materials, für das das Türkische Patent- und Markenamt ein Patent erteilt hat, dauern an.
Das Material, das laut Angaben keine Nebenwirkungen für den lebenden Körper aufweist, wird auf Implantate aufgetragen, die in der Krebstherapie zur Stärkung des Skelettsystems nach der Entfernung von lebendem Gewebe eingesetzt werden.
Auf diese Weise soll die Neubildung von Krebszellen im chirurgischen Gewebebereich verhindert und Knochenverlust vorgebeugt werden.

'DIESES MATERIAL WIRD DIE PROBLEME BESEITIGEN'
Der Rektor der SAÜ, Prof. Dr. Hamza Al, erklärte gegenüber einem AA-Reporter, dass sie ihre Arbeit auf dem Weg zur Forschungsuniversität fortsetzen.
Al betonte, dass sie über ein starkes akademisches Personal verfügen und dass die Zunahme der Anzahl von Patenten und Gebrauchsmustern (gewerbliche Schutzrechte, die Erfindern Schutz für industriell anwendbare Technologien bieten) das größte Indiz dafür sei.
Al drückte aus, dass sie die Projektarbeiten unterstützen, und sagte: "Wir haben Erfahrungsaustausche organisiert, um die Projektkapazität und Kompetenz unserer Dozenten zu erhöhen. Wir haben Experten auf diesem Gebiet eingeladen und mit unseren Dozenten zusammengebracht. Wir beginnen nun, die Ergebnisse zu sehen. Wir haben in den letzten 1 Jahr 8 Patente erhalten. Dieses Jahr haben wir 30 Patentanmeldungen eingereicht."
Al teilte mit, dass auch das Projekt "Neues Hybrid-Beschichtungsmaterial für die Verwendung bei Knochenschäden" patentiert wurde, und gratulierte den Akademikern zu ihrer Arbeit.
Al wies darauf hin, dass insbesondere bei Krebspatienten nach bestimmten Eingriffen Knochenverluste auftreten können oder Probleme bei der Knochenreparatur entstehen können, und sagte: "Einige Implantate können im Körper negative Auswirkungen haben. Dieses Material wird diese Probleme hoffentlich beseitigen, unsere Patienten werden mit weniger Komplikationen konfrontiert sein."
'EINE SCHWERE KRANKHEIT'
Der Dozent am Fachbereich Metallurgie- und Materialtechnik der SAÜ, Prof. Dr. Cuma Bindal, sagte ebenfalls, dass Knochenkrebs eine schwere Krankheit sei.
Bindal erklärte, dass Krebs im Knochen invasiv sei und sie daran arbeiteten, eine Lösung zu entwickeln, die die Behandlung unterstützt.
Bindal erläuterte, dass sie ein Hybrid-Implantat-Beschichtungsmaterial für die Behandlung von Knochenkrebs hergestellt hätten und dass das Material keine Nebenwirkungen für den lebenden Körper habe.
Bindal betonte, dass kein Implantatmaterial biologische Funktionen ausüben könne, sondern nur strukturelle Unterstützung biete, und erklärte, dass das von ihnen entwickelte Material die Neubildung von Krebszellen im chirurgischen Gewebebereich verhindere, Knochenverlust vorbeuge und gleichzeitig die Knochenbildung beschleunige.
ARBEITEN DAUERN AN
Der Dozent an der Ingenieurfakultät der SAÜ, Dr. İbrahim Altınsoy, wies darauf hin, dass Krebs, der weltweit immer häufiger auftritt, auch im Knochengewebe vorkommen könne, und erklärte, dass sie an der Reparatur von Knochenverlusten und der Hemmung der Krebsentwicklung arbeiteten.
Altınsoy sagte, dass sie auf der Grundlage experimenteller Studien und veröffentlichter Artikel nach etwa zweijähriger Arbeit ein Biomaterial für die Behandlung von Knochenkrebs hergestellt hätten.
Nachrichtenquelle: AA
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