Krebsimpfstoff verkleinerte Tumore um 30 Prozent
Der vom Biotechnologieunternehmen Biontech entwickelte Krebsimpfstoff CARVac verkleinerte bei 59 Prozent der Probanden die Tumore um mindestens 30 Prozent.
Auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) in der spanischen Hauptstadt Madrid gaben die Gründer des Biotechnologieunternehmens Biontech, Uğur Şahin und Özlem Türeci, bekannt, dass die ersten Ergebnisse des Krebsimpfstoffs, an dem sie seit 15 Jahren arbeiten, vielversprechend seien.
In den ersten Ergebnissen des von Biontech entwickelten Krebsimpfstoffs CARVac wurde erklärt, dass das Wachstum von Tumoren gestoppt und diese sogar verkleinert werden konnten.
BIS ZUM JAHR 2030 WIRD DIE BEHANDLUNG VON 10 TAUSEND KREBSPATIENTEN ANGESTREBT
Es wurde mitgeteilt, dass der Impfstoff 44 Patienten in vier Dosen verabreicht wurde und bei 59 Prozent der Probanden die Tumore um mindestens 30 Prozent schrumpften. Bei 95 Prozent der Probanden sei der Krebs nach der Impfung stabil geblieben und das Wachstum zum Stillstand gekommen.
Während der Impfstoffanwendung wurde bei 23 der Probanden ein dosisabhängiger Anstieg von Entzündungsreaktionen beobachtet; zudem wurde berichtet, dass bei den Probanden Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall und Fieber auftraten.
Biontech strebt an, bis zum Jahr 2030 etwa 10 Tausend Krebspatienten zu behandeln.
Nachrichtenquelle: İHA
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