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Jazzmusiker John Surman tritt in Istanbul auf

John Surman, eine der lebenden Legenden des Jazz, wird am Abend des 12. Juni im Cemal Reşit Rey (CRR) Konzertsaal der Stadtverwaltung Istanbul auftreten. Das Konzert findet im Rahmen der Tournee zu seinem Album 'Words Unspoken' statt, mit dem er seinen 80. Geburtstag feiert.

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Jazzmusiker John Surman tritt in Istanbul auf

Der Virtuose für Saxophon, Klarinette und Synthesizer John Surman wird bei seinem Konzert im CRR von Rob Waring (Vibraphon), Rob Luft (Gitarre) und Thomas Strønen (Schlagzeug) begleitet.

Während des Konzerts werden Stücke aus Surmans neuem Album 'Words Unspoken' präsentiert, das unter dem Label ECM veröffentlicht wurde.

Das aus zehn Kompositionen bestehende Album spiegelt Surmans tiefgreifendes musikalisches Verständnis und seine Vielseitigkeit wider.

WER IST JOHN SURMAN?

Der Brite John Surman produzierte in den ersten zehn Jahren seiner Karriere Werke im Bereich des Free Jazz und Modal Jazz, die bis heute als wegweisend gelten, und wirkte an zahlreichen Aufnahmen mit.

Er zählt zu den bedeutendsten Namen des britischen Jazz. Im Laufe der Zeit erweiterte er die Grenzen des Jazz durch die Verwendung von Themen aus der Volksmusik sowie durch seine breit gefächerten und vielfältigen Arbeiten in Bereichen wie klassischer Musik und Filmmusik, wodurch er als einer der wichtigsten Musikmeister und Komponisten anerkannt wurde.

Surman wurde in Tavistock, Devon, England, geboren. Bekannt wurde er zunächst Mitte der 1960er Jahre als Baritonsaxophonist in der Mike Westbrook Band; kurz darauf war er regelmäßig auch am Sopransaxophon und an der Bassklarinette zu hören. 1966 nahm er seine erste Platte unter eigenem Namen auf.

1969 gründete er zusammen mit zwei ausländischen Musikern, dem Bassisten Barre Phillips und dem Schlagzeuger Stu Martin, das Trio 'The Trio'. Mitte der 1970er Jahre gründete er gemeinsam mit dem Altsaxophonisten Mike Osborne und dem Tenorsaxophonisten Alan Skidmore 'S.O.S.', eine der ersten Jazzgruppen, die ausschließlich aus Saxophonen bestand.

In dieser frühen Phase nahm er auch mit dem Saxophonisten Ronnie Scott, dem Gitarrenvirtuosen John McLaughlin und dem Posaunisten Albert Mangelsdorff auf.

1972 begann er mit Synthesizern zu experimentieren. In jenem Jahr nahm er 'Westering Home' auf, das erste von mehreren Soloprojekten, bei denen er durch Overdubbing ausschließlich mit sich selbst spielte.

Sein 1979 veröffentlichtes Album 'Upon Reflection' war das erste Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit mit ECM, einem der bedeutendsten modernen Jazz-Labels aller Zeiten.

Der Meister, der seine klangliche Suche in unterschiedlichsten Musikgenres und Stilen fortgesetzt hat, beschränkte sich nicht nur auf den Jazz, sondern komponierte auch Filmmusik, schrieb Stücke für Streichquartette und trat mit Synthesizer-Performances auf.


Nachrichtenquelle: 12punto

John Surman Jazzmusik