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Lebenslange Haftstrafe für Autorin Funda Demirci nach Mord an ihrem Ex-Mann in Beşiktaş gefordert

Für die Angeklagte Funda Demirci, die in Beşiktaş ihren Ex-Mann Mustafa Çapar durch einen Schnitt in den Hals getötet haben soll, wurde das geforderte Strafmaß bekannt gegeben.

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Lebenslange Haftstrafe für Autorin Funda Demirci nach Mord an ihrem Ex-Mann in Beşiktaş gefordert

In der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul erstellten Anklageschrift werden die Kinder des Opfers, Ece und Mete Çapar, als „Geschädigte“ und die Brüder des Opfers, Hasan und Niyazi Çapar, als „Nebenkläger“ geführt.

In der Anklageschrift wird festgehalten, dass am 28. September 2023 beim Polizeirevier Etiler die Meldung einging, dass der Verstorbene Mustafa Çapar in seiner Wohnung in der Selçuklar-Straße im Stadtteil Akat in Beşiktaş von seiner Ex-Frau durch einen Messerstich in den Hals getötet wurde, woraufhin eine Untersuchung eingeleitet wurde.

Unter Berufung auf die Aussage von Mete Çapar, dem Sohn des Opfers und der Angeklagten, wird in der Anklageschrift darauf hingewiesen, dass sich Funda Demirci und ihr Mann 2021 scheiden ließen, die Mutter jedoch zeitweise in das gemeinsame Haus zurückkehrte.

Es wird berichtet, dass Çapar am Tag des Vorfalls, als seine Mutter nach Hause kam, nachts ein Geräusch hörte, ins Wohnzimmer ging und seinen Vater blutüberströmt am Boden vorfand; später seien Sicherheitskräfte eingetroffen und hätten versucht, die Wunde am Hals seines Vaters abzudrücken.

In der Anklageschrift wird die Aussage des als Zeugen vernommenen Sicherheitsmitarbeiters der Wohnanlage, Tayfur Vurgen, angeführt. Dieser gab an, in der Tatnacht vor das betreffende Haus gegangen zu sein und die Angeklagte Demirci mit einem großen Messer in der Hand aus dem Gebäude kommen gesehen zu haben. Beim Betreten der Wohnung habe er das Opfer mit durchgeschnittener Kehle blutüberströmt aufgefunden, während der Sohn weinend zu Füßen des Opfers saß.

Es wurde weiter ausgeführt, dass der Zeuge Vurgen den Tatort nach Eintreffen des Krankenwagens einem anderen Sicherheitskollegen überließ und die Angeklagte dabei beobachtete, wie sie telefonierte und sagte: „Besorgt mir ein Flugticket.“

SIE HATTE SPRACHNACHRICHTEN VERSENDET, IN DENEN SIE IHREN EX-MANN HASTE

In der Anklageschrift wird darauf hingewiesen, dass die Angeklagte während der laufenden Ermittlungen von ihrem Schweigerecht Gebrauch machte. Es wurde festgestellt, dass sie vor dem Mord E-Mails und Sprachnachrichten an ihren Bruder Murat Demirci gesendet hatte, in denen sie ihren Ex-Mann hasste, und dass sie sich in Therapie befand.

In der Anklageschrift, in der die Einholung eines Gutachtens der Gerichtsmedizin (ATK) zur geistigen Verfassung von Funda Demirci gefordert wird, wurde betont, dass weder die Ausübung des Schweigerechts noch das Versenden von hasserfüllten Sprachnachrichten an ihren Bruder auf eine psychische Erkrankung hindeuten, die ihre strafrechtliche Verantwortlichkeit beeinträchtigen würde.

Unter Bezugnahme auf den am 27. November 2023 erstellten Bericht der Gerichtsmedizin zum Opfer Mustafa Çapar wird in der Anklageschrift festgehalten, dass der Tod durch einen Schnitt am Schildknorpel infolge einer Verletzung durch ein scharfes und spitzes Werkzeug sowie durch eine daraus resultierende äußere Blutung aufgrund einer Verletzung der großen Blutgefäße eingetreten ist.

In der Anklageschrift wird für die Angeklagte Funda Demirci wegen des Vorwurfs des „vorsätzlichen Mordes an ihrem geschiedenen Ehemann“ eine lebenslange Haftstrafe gefordert.

Der Prozess gegen die Angeklagte Demirci wird im Rahmen der vom Schwurgericht angenommenen Anklageschrift in den kommenden Tagen beginnen.


Nachrichtenquelle: AA

Generalstaatsanwaltschaft Istanbul Mord Beşiktaş Funda Demirci