Depressionspatientin beendet ihr Leben durch Sterbehilfe
In den Niederlanden hat die 29-jährige Depressionspatientin Zoraya ter Beek, deren Antrag auf Sterbehilfe für große Debatten sorgte, ihr Leben durch Euthanasie beendet. Niederländischen Medienberichten zufolge gab es 2022 in den Niederlanden 8.720 Sterbefälle durch Euthanasie.
In den Niederlanden hat die 29-jährige Zoraya ter Beek, die körperlich gesund war, aber seit langem mit psychischen Problemen kämpfte, ihr Leben durch Sterbehilfe beendet.
Es wurde bekannt gegeben, dass die junge Frau, die erklärte, nicht länger mit ihrer Depression leben zu wollen und deren Antrag auf Sterbehilfe für große Kontroversen gesorgt hatte, am 22. Mai, wenige Tage nach ihrem 29. Geburtstag, im Expertisecentrum Euthanasie aus dem Leben schied.
Eine Freundin erklärte, dass Beek auf „humane“ Weise aus dem Leben geschieden sei, machte jedoch keine Angaben zur Methode ihres Todes.
Zoraya ter Beek hatte erklärt, dass die jahrelange Behandlung ihrer Depression zu keinem Erfolg geführt habe und sie sterben wolle.
Beeks Antrag auf Sterbehilfe, obwohl sie keine körperlichen Gesundheitsprobleme hatte, löste weltweit Debatten aus und führte zu Kritik, dass dieses Recht Depressionspatienten nicht gewährt werden sollte.
2001 LEGALISIERT
Die Niederlande waren 2001 das erste Land der Welt, das die Sterbehilfe legalisierte. Seitdem ist Euthanasie im Land zu einer zunehmend populäreren Option geworden.
Niederländischen Medienberichten zufolge gab es 2022 in den Niederlanden 8.720 Sterbefälle durch Euthanasie.
Nachrichtenquelle: 12punto
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