Proteste prägen die Eröffnung der 74. Berlinale
Bei der Eröffnungszeremonie der 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin kam es zu Protesten gegen den aufkommenden Rechtsextremismus und die AfD, die in Deutschland im Parlament vertreten ist.
Die 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurden von Protesten dreier verschiedener Gruppen auf dem Potsdamer Platz begleitet, noch bevor die Feierlichkeiten des Eröffnungsabends begannen.
Die Demonstrationen begannen damit, dass etwa 60 Personen aus der Filmwelt Hand in Hand über den roten Teppich liefen. Anschließend schalteten die Protestierenden die Taschenlampen ihrer Telefone ein und skandierten gemeinsam den Slogan 'Demokratie verteidigen!'.

PROMINENTE TEILNEHMER AN DEN PROTESTEN
Zu den Künstlern, die sich an dem Protest beteiligten, gehörten Jonathan Berlin, Katja Riemann, Meret Becker, Lavinia Wilson, Luisa Gaffron, Pegah Ferydoni, Roshanak Khodabakhsh, Anne Leppin, Jannis Niewöhner, Murali Perumal und Jessica Schwarz.
Wie Variety berichtet, luden die Organisatoren der Berlinale, die neben Cannes und Venedig zu den drei weltweit bedeutendsten Filmfestivals zählt, eine Gruppe von Filmschaffenden ein, um auf dem roten Teppich ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander zu setzen, und erklärten dazu:
"Die Berlinale hat mit der Nicht-Einladung der AfD eine klare Haltung gegen den Rechtsextremismus in Deutschland bezogen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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