'KA.DER Kürsü' bringt Frauen in Diyarbakır für gleichberechtigte Repräsentation zusammen
Der Verein zur Unterstützung von Kandidatinnen (KA.DER) hat seine „KA.DER Kürsü“-Treffen, die darauf abzielen, die gleichberechtigte Vertretung von Frauen in der Politik und in Entscheidungsgremien zu stärken, nach Diyarbakır gebracht.
Die von der KA.DER-Vertreterin in Diyarbakır, Melis Kandemir, ausgerichtete Veranstaltung brachte Frauen aus verschiedenen politischen Parteien, Ortsvorsteherinnen (Muhtare), lokale Entscheidungsträgerinnen und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft an einen Tisch. Frauen von CHP, DEM-Partei, DEVA-Partei und AKP fanden in Diyarbakır eine gemeinsame Basis.
An der Veranstaltung, die in der Handels- und Industriekammer von Diyarbakır stattfand, nahmen Politikerinnen von AKP, DEM-Partei, DEVA-Partei und CHP, weibliche Ortsvorsteherinnen, Vertreterinnen von Nichtregierungsorganisationen sowie zahlreiche weitere Frauen teil. Auch die Ko-Bürgermeisterin der Stadtverwaltung Diyarbakır, Ayşe Serra Bucak Küçük, nahm an dem Programm teil und wies auf die Bedeutung einer stärkeren Vertretung von Frauen in der Kommunalverwaltung und in Entscheidungsprozessen hin.

Die KA.DER-Vorsitzende Yeşim Akpolat betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass der Kampf der Frauen für eine gleichberechtigte Repräsentation ein parteiübergreifender Kampf für die Demokratie sei, und erklärte:
„Wo Frauen fehlen, bleibt die Demokratie unvollständig. Gleichberechtigte Repräsentation ist nicht nur ein Anliegen der Frauen, sondern der gesamten Gesellschaft. Dass Frauen mit unterschiedlichen politischen Ansichten an einem Tisch zusammenkommen können, ist für die demokratische Zukunft der Türkei von außerordentlicher Bedeutung.“
Akpolat wies zudem darauf hin, dass man im April eine Vertretung in Gaziantep und im Mai in Diyarbakır eröffnet habe, und drückte ihre Zufriedenheit über die Stärkung der Organisation von KA.DER in der Region Südostanatolien aus.

In den im Rahmen des Programms durchgeführten Workshops erörterten die Teilnehmerinnen die Hindernisse für die politische Teilhabe von Frauen, Lösungsvorschläge zur Erhöhung der Frauenquote auf lokaler Ebene sowie Mechanismen zur Stärkung der Solidarität unter Frauen in Diyarbakır.
Die KA.DER-Vertreterin in Diyarbakır, Melis Kandemir, erklärte, man strebe an, eine dauerhafte Basis für Solidarität zu schaffen, die die politische Teilhabe von Frauen in Diyarbakır stärken werde, und betonte, dass die Vertretung ein wichtiges Zentrum für Begegnung und Empowerment für die Frauen in der Region sein werde.

Als Ergebnis der Workshops kristallisierte sich die gemeinsame Auffassung heraus, dass Frauen in allen Entscheidungsgremien – vom Parlamentssitz über das Bürgermeisteramt und die Mitgliedschaft im Gemeinderat bis hin zum Amt der Ortsvorsteherin – stärker vertreten sein müssen. Die Teilnehmerinnen betonten, dass das Zusammenkommen von Frauen aus verschiedenen politischen Parteien den Kampf für eine gleichberechtigte Repräsentation stärke.
Mit der Eröffnung der Vertretung in Diyarbakır nach Gaziantep verfolgt KA.DER das Ziel, seine regionale Organisation auszubauen und gemeinsam eine Zukunft zu gestalten, in der Frauen in der Politik sichtbarer, einflussreicher und stärker sind.

„Gleichberechtigte Repräsentation ist keine Forderung, sondern ein Recht.“
KA.DER wird seine Arbeit mit dem Ziel einer demokratischen Türkei fortsetzen, in der Frauen in der Politik und in Entscheidungsgremien gleichberechtigt vertreten sind.
Frauen werden gemeinsam stärker, die Demokratie wächst gemeinsam.
Nachrichtenquelle: 12punto
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