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Cem Gürdeniz: Der Widerstand des Iran hat den Willen der Hegemonie gebrochen

Der pensionierte Konteradmiral Cem Gürdeniz bewertete in seinem Video mit dem Titel „Der Widerstand des Iran hat den Willen der Hegemonie gebrochen“ die Spannungen zwischen dem Iran und den USA, die Rolle Israels in der Region sowie den Wandel im globalen Machtgefüge. Gürdeniz betonte, dass der Iran trotz des Drucks, dem er in den letzten Jahren ausgesetzt war, zu einem der zentralen Akteure der regionalen Gleichung geworden ist.

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Cem Gürdeniz: Der Widerstand des Iran hat den Willen der Hegemonie gebrochen

Der pensionierte Konteradmiral Cem Gürdeniz äußerte sich in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Kanal zur Position des Iran in der Region und zum Wandel im globalen Machtgefüge.

Gürdeniz erinnerte daran, dass der Iran nach dem 28. Februar mit militärischem Druck, Szenarien für „farbige Revolutionen“, Projekten zum Regimewechsel und Drohungen der Zersplitterung konfrontiert war. Heute, so Gürdeniz, sei das Land in eine Position aufgestiegen, in der es den Rahmen für Verhandlungstische bestimme und im Zentrum der regionalen Gleichung stehe.

Gürdeniz betonte, dass das Memorandum of Understanding, das zwischen den USA und dem Iran geführt werde und kurz vor der Unterzeichnung stehe, nicht nur ein Abkommen zwischen zwei Ländern sei. Er erklärte, dass dieser Prozess als historischer Wendepunkt betrachtet werden könne, der die Erosion der US-Hegemonie und die Transformation des globalen Machtgleichgewichts beschleunigen könnte.

In seinem Beitrag ging Gürdeniz auch auf den US-Präsidenten Donald Trump ein und stellte fest, dass dieser Gefahr laufe, als ein Anführer in die Geschichte einzugehen, der bei der strategischen Abrechnung mit dem Iran nicht das gewünschte Ergebnis erzielen konnte.

Gürdeniz erinnerte daran, dass die USA seit dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Kriege und Interventionen in verschiedenen Teilen der Welt durchgeführt hätten, und wies darauf hin, dass die Entwicklungen im aktuellen Prozess direkten Druck auf die Wirtschaftsordnung, die soziale Stabilität und das Wohlstandsniveau der amerikanischen Gesellschaft ausübten.

Gürdeniz erklärte, dass die Auswirkungen der Ereignisse in Palästina auf die Weltöffentlichkeit sowie die Spannungen um die Straße von Hormus und deren Auswirkungen auf die Energiemärkte das tägliche Leben der amerikanischen Bevölkerung direkt beeinflussten. Dies könne dazu führen, dass die Unterstützung für Israel in der US-Öffentlichkeit stärker hinterfragt werde.

Gürdeniz äußerte, dass sich die politische Geografie in Westasien neu forme. Er stellte fest, dass die Petro-Dollar-Ordnung, die Energiegeopolitik sowie ethnische und konfessionelle Bruchlinien in eine neue Ära eingetreten seien und dass es tiefgreifende Veränderungen im regionalen Machtgleichgewicht gebe.

Gürdeniz fügte unter seinem Beitrag sein YouTube-Programm mit dem Titel „Der Widerstand des Iran hat den Willen der Hegemonie gebrochen“ hinzu.


Am Ende seines Beitrags unterstrich Gürdeniz, dass die gesamte Welt, einschließlich der Türkei, die notwendigen Lehren aus der gesellschaftlichen Solidarität, dem nationalen Widerstand und der entschlossenen Haltung gegen äußeren Druck ziehen müsse, wie sie am Beispiel des Iran zu sehen seien. Er betonte, dass man sich dem Thema im Prozess der Gestaltung der neuen Weltordnung nicht nur unter dem Aspekt der Machtgleichgewichte, sondern auch aus der Perspektive historischer Verantwortung nähern müsse.


Nachrichtenquelle: 12punto