Botschaft an die Türkei von SDF-Anführer Mazlum Abdi
Der Anführer der Terrororganisation SDF, Mazlum Abdi, äußerte sich auf einem Forum im Irak zur Zukunft Syriens. Abdi erklärte, dass das Abkommen vom 10. März die Spaltung Syriens verhindert habe, und plädierte dafür, dass jede Region ihre eigene Verwaltung sicherstellen solle.
Der Anführer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Mazlum Abdi, nahm am 6. Middle East Peace and Security Forum (MEPS 2025) in der Stadt Dohuk in der Autonomen Region Kurdistan (IKBY) teil und gab dort wichtige Erklärungen ab. Das Forum fand unter der Schirmherrschaft des Premierministers der IKBY, Masrour Barzani, statt und brachte zahlreiche hochrangige kurdische, irakische und internationale Teilnehmer zusammen.
In seiner Rede bewertete Abdi die aktuelle Lage im Nordosten Syriens und ging auch auf die Integration der SDF in die syrische Armee ein. Abdi betonte, dass das Abkommen vom 10. März ein entscheidender Schritt zur Beendigung der Konflikte in Syrien gewesen sei. Es wurde jedoch berichtet, dass es seit März in der Region zu zahlreichen Zusammenstößen gekommen ist, insbesondere im Umfeld von Aleppo, wo großflächige Kämpfe stattfanden.
Abdi unterstrich, dass die Rechte der Kurden erstmals in einem offiziellen politischen Rahmen anerkannt würden, und sagte: "In der Vergangenheit wurde die kurdische Frage ignoriert. Jetzt befasst sich das Abkommen vom 10. März explizit damit. Die Rechte der Kurden und aller syrischen Völker müssen in der neuen verfassungsrechtlichen Struktur garantiert werden." Er argumentierte, dass eine Lösung in Syrien durch eine dezentrale Struktur möglich sei.
BOTSCHAFT AN DIE TÜRKEI
In seiner Botschaft an die Türkei erklärte Abdi, dass sie den Friedensprozess in der Türkei unterstützten, und sagte: "Wir werden unser Bestes tun, damit diese Bemühungen voranschreiten." Zudem äußerte er, dass die Türkei die SDF nicht als Bedrohung betrachten sollte, und fügte hinzu: "Die Lösung liegt in konstruktiven Beziehungen und im Dialog."
Das MEPS 2025 in Dohuk wird mit Sitzungen fortgesetzt, in denen Fragen der Sicherheit und Stabilität in Syrien, der IKBY, dem Irak und dem Nahen Osten erörtert werden. Die Konferenz bringt politische Führungspersönlichkeiten, Akademiker, Diplomaten und Experten aus der Region zusammen, um Perspektiven zu verschiedenen Themen zu diskutieren. Die Konferenz, die jährlich von der American University of Kurdistan in der IKBY organisiert wird, bietet eine Plattform für die Erörterung wichtiger regionaler Fragen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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