Botschaft zur Allianz von der Anahtar Parti: 'Wir führen derzeit keine Gespräche'
Ekrem Şentürk, Mitglied des Zentralvorstands der Anahtar Parti, erklärte, dass seine Partei darauf hinarbeite, eigenständig an Wahlen teilzunehmen, und dass derzeit keine Allianzgespräche geführt würden.
Ekrem Şentürk, Mitglied des Zentralvorstands (MYK) der Anahtar Parti, äußerte sich in Malatya zur Haltung seiner Partei gegenüber möglichen Wahlbündnissen. Bei einem Besuch der Container, in denen Journalisten in der Stadt arbeiten, betonte Şentürk, dass die Anahtar Parti derzeit mit dem Ziel arbeite, eigenständig an Wahlen teilzunehmen.
Şentürk erklärte, dass in der Öffentlichkeit weiterhin über Allianzen diskutiert werde, und wies darauf hin, dass unentschlossene Wähler ein erhebliches Gewicht in der türkischen Politik hätten. Şentürk sagte: „Wir sind entschlossen, derzeit eigenständig voranzugehen. Die Stimmen der Unentschlossenen stellen in der Türkei die stärkste Wählergruppe dar. Wir haben die Absicht, in erster Linie die Entscheidung der Unentschlossenen zu werden.“
Şentürk argumentierte, dass ein Teil der Wähler sowohl der Regierung als auch den Oppositionsparteien misstraue, und sagte, man wolle diese Wählergruppe mit der Parteipolitik überzeugen. Er betonte, dass die Anahtar Parti die Regierungsverantwortung anstrebe und in diesem Sinne eine unabhängige politische Linie verfolge.
„WIR HABEN KEINE OFFIZIELLEN ALLIANZGESPRÄCHE GEFÜHRT“
Şentürk behauptete, dass die bisher in der türkischen Politik geschlossenen Bündnisse nicht die erwarteten Ergebnisse geliefert hätten, und erklärte, dass seine Partei derzeit in keine Allianzbestrebungen involviert sei. Şentürk sagte, dass man sich zu Beginn des Wahlprozesses mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen beraten werde, betonte jedoch mit Blick auf die aktuelle Lage: „Derzeit stehen keinerlei Allianzgespräche zur Debatte.“
Unter Hinweis darauf, dass auch der Vorsitzende der Anahtar Parti, Yavuz Ağıralioğlu, das Verständnis der Partei für eine eigenständige Politik öffentlich gemacht habe, sagte Şentürk: „Es gab keine offiziellen Allianzgespräche unsererseits und auch keine Allianzgespräche, die unser Parteivorsitzender geführt hätte. Wir haben keine derartigen Aktivitäten.“
Şentürk erklärte, dass das Präsidialsystem die Notwendigkeit von Allianzen für Parteien auf die Tagesordnung setzen könne, betonte jedoch, dass Parlaments- und Präsidentschaftswahlen getrennt betrachtet werden müssten. Er fügte hinzu, dass es bei der Präsidentschaftswahl sinnvoller sei, die Entscheidung auf Basis der „damaligen Kandidaten und der soziologischen Lage“ zu treffen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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