Erdoğan äußert sich zu 'Köfteci Yusuf' nach Schweinefleisch-Skandal: 'In der von Ihnen erwähnten Kette...'
Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan beantwortete im Flugzeug nach seinen Kontakten in Albanien und Serbien die Fragen von Journalisten. Erdoğan äußerte sich auch zu den gefälschten und verfälschten Produkten, die nach dem Fund von Schweinefleisch bei Köfteci Yusuf in die Schlagzeilen geraten waren.
Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich zu Köfteci Yusuf, dessen Name zunächst nicht auf der Liste der gefälschten und verfälschten Lebensmittel des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft stand, nach dem Bekanntwerden des Dokuments jedoch enthüllt wurde.
ERDOĞANS STELLUNGNAHME ZU KÖFTECI YUSUF
Auf die Frage: "Es gibt eine Kette von Fleischbällchen-Restaurants. Zuerst hieß es, sie würden geschützt, dann wurde sie entlarvt. Jetzt heißt es, es geschehe ihnen Unrecht. Diese Kette steht mitten in einer hitzigen Debatte. Verfolgen Sie diese Diskussionen? Was denken Sie darüber?" antwortete Erdoğan wie folgt:
"In der Türkei gibt es 724.000 Lebensmittelbetriebe. Dazu gehören Produzenten, Verkäufer und Vertreiber. Diese werden jedes Jahr mindestens einmal vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft kontrolliert. In diesem Jahr nähert sich die Zahl der Kontrollen der Marke von einer Million. Unser Ministerium für Land- und Forstwirtschaft hat ein System eingeführt, mit dem Probleme sofort elektronisch nachverfolgt werden können. Bei der Kontrolle in der von Ihnen erwähnten Kette wurden in zwei Filialen in Ankara nicht konforme Lebensmittel festgestellt. Es wurde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Es gab Einspruchsverfahren. Das Gericht hob die Entscheidung unseres Landwirtschaftsministeriums zunächst auf, doch als das Ministerium gegen diese Entscheidung Einspruch einlegte, wurden die Einsprüche diesmal akzeptiert. Sobald das Gerichtsverfahren abgeschlossen und rechtskräftig ist, wird dieser Prüfbericht veröffentlicht. Die Verwaltungsakte unseres Ministeriums unterliegen ebenfalls der gerichtlichen Kontrolle. Jeder hat das Recht, sich zu verteidigen. Letztendlich fällt das Gericht die endgültige Entscheidung, und das Ministerium veröffentlicht das Ergebnis der Kontrolle. Diese Kontrollen werden fortgesetzt, sie laufen bereits. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Thema Lebensmittel ein Punkt ist, der wirklich ernst genommen werden muss."
Nachrichtenquelle: 12punto
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