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Mansur Yavaş kritisiert Festnahme: 'Untergräbt das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit'

Der Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, kritisierte die Festnahme des CHP-Provinzvorsitzenden von Ankara, Ümit Erkol, und erklärte, dass ein solches Vorgehen das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit beschädigen werde.

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Mansur Yavaş kritisiert Festnahme: 'Untergräbt das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit'

Der CHP-Provinzvorsitzende von Ankara, Ümit Erkol, wurde gestern im Rahmen einer Untersuchung zu Genossenschaften, die sich gegen die Stadtverwaltung von Izmir richtet, in Ankara festgenommen. Der Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, äußerte sich über soziale Medien zur Festnahme von Erkol. Yavaş wies darauf hin, dass dieses Vorgehen dem rechtlichen Prozess schade.

FESTNAHME AUF BASIS EINES SACHVERSTÄNDIGENGUTACHTENS

Yavaş erklärte, dass Erkol unter Berufung auf ein Sachverständigengutachten, das im Rahmen einer seit über einem Jahr laufenden Untersuchung erstellt wurde, von zu Hause abgeholt worden sei und der Festnahmevorgang in Izmir fortgesetzt werde. Yavaş kritisierte die Festnahme von Erkol mit folgenden Worten:

"Unser Provinzvorsitzender, bei dem weder Fluchtgefahr noch die Möglichkeit der Beweisverdunkelung besteht, hätte seine Aussage per Anweisung in Ankara machen oder auf Einladung hin aussagen können."

WAS WAR GESCHEHEN?

Im Rahmen der Genossenschaftsuntersuchung in Izmir war gegen 10 Personen, darunter Ümit Erkol, ein Haftbefehl erlassen worden. Erkol, der in Ankara festgenommen wurde, wurde nach Izmir gebracht. Die Generalstaatsanwaltschaft von Izmir hatte zur Festnahme folgende Erklärung abgegeben:

"Im Rahmen der Untersuchung zu Unregelmäßigkeiten bei der İzbeton AŞ, einer Tochtergesellschaft der Stadtverwaltung von Izmir, wurde ein Verfahren wegen Veruntreuung, qualifizierten Betrugs, Urkundenfälschung im Amt und Vernachlässigung der Aufsichtspflicht eingeleitet. Dies betrifft Projekte im Bereich der Stadterneuerung und -entwicklung im Bezirk Gaziemir in Izmir, bei denen Geschäftsleute über die İzbeton AŞ als Gaziemir-Baugenossenschaft instrumentalisiert wurden, um sich Vorteile zu verschaffen. Basierend auf der Beschwerdeschrift des neuen Vorstands der Genossenschaft, den Aussagen der Geschädigten und den Sachverständigengutachten wurde am 9. April eine Operation gegen 10 Verdächtige durchgeführt, die zum Zeitpunkt der Straftaten als Verantwortliche der İzbeton AŞ sowie als Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Genossenschaft identifiziert wurden, und es wurden Festnahmebeschlüsse erlassen. Von den 10 Personen, gegen die ein Festnahmebeschluss vorlag, wurden 9 gefasst und in Gewahrsam genommen."


Nachrichtenquelle: 12punto

Mansur Yavaş