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Resul Emrah Şahan reicht 500.000 TL Schmerzensgeldklage gegen Emrullah Turanlı ein

Der Bürgermeister von Şişli, Resul Emrah Şahan, hat wegen Äußerungen, die seine Persönlichkeitsrechte verletzen, eine Schmerzensgeldklage in Höhe von 500.000 TL gegen den Geschäftsmann Emrullah Turanlı eingereicht.

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Resul Emrah Şahan reicht 500.000 TL Schmerzensgeldklage gegen Emrullah Turanlı ein

Der Bürgermeister von Şişli, Resul Emrah Şahan, hat beim Zivilgericht erster Instanz Istanbul Anadolu eine Schmerzensgeldklage in Höhe von 500.000 TL gegen den Geschäftsmann Emrullah Turanlı eingereicht, da dieser öffentlich haltlose und beleidigende Äußerungen verbreitet habe, die seine Persönlichkeitsrechte schwerwiegend verletzen.

In der von Şahans Anwälten Hüseyin Ersöz und Enes Ermaner eingereichten Klageschrift wird betont, dass die Aussagen, die Emrullah Turanlı am 17. Mai 2025 in einer Live-Sendung auf Ekol TV sowie am 7. Juni 2025 in einem Interview mit der Website Patronlar Dünyası getätigt hat, ohne jegliche konkrete Beweise den Charakter einer öffentlichen Anschuldigung tragen. Dies verletze eindeutig die „Unschuldsvermutung“ sowie das „Recht, nicht vorverurteilt zu werden“.

Emrullah Turanlı

In der Klageschrift heißt es weiter, Turanlı habe in der Live-Sendung die Stadtverwaltung von Şişli und Bürgermeister Şahan mit herabwürdigenden Begriffen wie „stellvertretender Bandenchef“, „Bandenmitglied“, „Vampir“, „Bandit“ und „Nager“ angegriffen. Zudem habe er Vorwürfe wie „Korruption“, „Bestechung“, „gefälschte Dokumente“ und „unrechtmäßige Beschlagnahmung“ gegen die Stadtverwaltung erhoben. Diese Aussagen seien rechtswidrig und stellten eine Form von schwarzer Propaganda dar, die darauf abziele, das öffentliche Gewissen zu täuschen.

Die Klageschrift weist zudem darauf hin, dass bei dem Bauprojekt, das das Unternehmen des Beklagten in Şişli durchführt, zahlreiche Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden. So seien Flächen besetzt worden, die der Öffentlichkeit hätten überlassen werden müssen, es sei entgegen der Baugenehmigung gebaut worden und die Bauarbeiten seien ohne die erforderlichen verkehrs- und transporttechnischen Genehmigungen fortgesetzt worden. Die Stadtverwaltung von Şişli habe im Rahmen ihrer Aufgaben und Befugnisse gegen diese Rechtswidrigkeiten gehandelt; die Bauarbeiten seien aus Sicherheitsgründen gestoppt und die notwendigen verwaltungsrechtlichen Sanktionen zum Schutz des öffentlichen Interesses verhängt worden.

In einer Erklärung der Anwälte von Bürgermeister Şahan, Ersöz und Ermaner, heißt es:

„Für die von Emrullah Turanlı gegen Herrn Şahan erhobenen Vorwürfe gibt es keinerlei konkrete Beweise. In dem Verfahren, in dem unser Mandant angehört wird, gibt es keine finanziellen Anschuldigungen wie Bestechung, Korruption oder Veruntreuung. Dennoch ist diese systematisch in den Medien geführte Verleumdungskampagne eine klare Verletzung der Persönlichkeitsrechte und eine schwere Vorverurteilung. Ermittlungsakten, Genehmigungsunterlagen, Gerichtsbeschlüsse und offizieller Schriftverkehr belegen das genaue Gegenteil.“

In dem Antrag wird argumentiert, dass Turanlıs Aussagen darauf abzielten, die Öffentlichkeit zu täuschen und den Ruf der Stadtverwaltung sowie von Bürgermeister Şahan zu schädigen. Zudem wird betont, dass laufende Gerichtsverfahren vor dem 19. Verwaltungsgericht Istanbul in der Öffentlichkeit verzerrt dargestellt würden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Resul Emrah Şahan