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Spannungen in der Cumhur İttifakı wegen 'Öcalan-Status': Kulissengespräche über neue Formel im Palast

Der Vorstoß von MHP-Chef Devlet Bahçeli bezüglich eines „Status“ für den Anführer der Terrororganisation, Abdullah Öcalan, hat neue Debatten in der Politik ausgelöst. Während die AKP einer Option auf einen „Sonderstatus“ distanziert gegenübersteht, wird in den Kulissen von Ankara über ein Modell der „kontrollierten Kontakte und begrenzten Kommunikation“ auf der İmralı-Linie gesprochen.

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Spannungen in der Cumhur İttifakı wegen 'Öcalan-Status': Kulissengespräche über neue Formel im Palast

Innerhalb der Cumhur İttifakı haben Bewertungen zur Rolle des Terroristenführers Abdullah Öcalan im laufenden Prozess zu einem neuen Diskussionsthema geführt. Der von MHP-Chef Devlet Bahçeli zum zweiten Mal geäußerte Vorstoß zum „Status“ sowie die Äußerungen aus dem Lager der DEM-Partei zum „Chefunterhändler“ haben in den Regierungskulissen für aufsehenerregende Einschätzungen gesorgt.

Zuvor war in Informationen, die in die Kulissen von Ankara durchdrangen, behauptet worden, dass Bahçelis Vorschlag einer „Koordination für den Friedensprozess und die Politisierung“ für Öcalan innerhalb der AKP für Unbehagen gesorgt habe. Es hieß, in der Parteiführung sei die Ansicht geäußert worden, dass Äußerungen vermieden werden sollten, die in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken könnten, „Öcalan erhalte eine neue Rolle“.

AKP-BOTSCHAFT ZUM „SONDERSTATUS“

AKP-Funktionäre erinnerten daran, dass im gemeinsamen Bericht der im Parlament eingerichteten Lösungskommission die „Niederlegung der Waffen als kritische Schwelle“ definiert wurde, und erklärten, dass die Organisation die Waffen noch nicht im erwarteten Maße niedergelegt habe.

Den von Cumhuriyet übermittelten Kulisseninformationen zufolge argumentieren Regierungsquellen, dass der Kandil-Flügel trotz der Aufrufe Öcalans keinen Rückzieher mache, und bewerteten, dass auch die DEM-Partei im Prozess „nicht die erwartete Rolle übernommen habe“.

Den Kulisseninformationen zufolge war auch die in letzter Zeit von der DEM-Partei betonte Forderung nach einer „gleichzeitigen gesetzlichen Regelung“ eines der Themen, das innerhalb der AKP für Unbehagen sorgte.

„KONTROLLIERTE KONTAKTE“-FORMEL IN DEN KULISSEN DES PALASTES

Den Gesprächen in den Kulissen von Ankara zufolge setzt die Regierung nicht auf eine offene „Statusregelung“, die in der Öffentlichkeit auf Ablehnung stoßen könnte, sondern auf ein kontrollierteres Kommunikationsmodell, das mit administrativen Methoden durchgeführt werden soll.

In diesem Rahmen wird behauptet, dass ein Mechanismus geprüft werde, bei dem Abdullah Öcalan nicht nur mit der İmralı-Delegation, sondern auch mit Journalisten, Akademikern, einigen Vertretern der Zivilgesellschaft und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen begrenzt Kontakt aufnehmen könnte.

Obwohl AKP-Quellen die Botschaft „kein Sonderstatus“ in den Vordergrund stellen, wird die Tatsache, dass sie die Option auf „mehr Treffen und Nachrichtenverkehr“ nicht vollständig ausschließen, in Ankara als „Suche nach einer neuen Formel“ interpretiert.

BEHAUPTUNG EINES MODELLS UNTER AUFSICHT DES JUSTIZMINISTERIUMS

Den in den Kulissen kursierenden Behauptungen zufolge ziehen Regierungskreise statt einer neuen Regelung, die rechtlich umstritten sein könnte, ein Modell der „kontrollierten Kontakte“ unter Aufsicht des Justizministeriums als handhabbarere Option in Betracht.

Es wird erklärt, dass bei diesem Modell die Erweiterung der Kommunikationskanäle im Vordergrund stehe, diese jedoch innerhalb bestimmter Grenzen gehalten werden sollen.

BETONUNG AUF „ZUERST WAFFENNEDERLEGUNG“

AKP-Kader hingegen argumentieren, dass sich die Grundvoraussetzung im Prozess nicht geändert habe. Parteiquellen geben an, dass ohne eine vollständige Waffenabgabe durch alle Elemente der Organisation keine gesetzliche Regelung getroffen werde.

Es wird berichtet, dass im Regierungslager die Ansicht dominiert: „Bevor die Waffenabgabe kein zufriedenstellendes Niveau erreicht, wird nicht zur nächsten Phase übergegangen.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Devlet Bahçeli Abdullah Öcalan