Zensur gegen İmamoğlu sorgte für Aufsehen: Auch Erdoğans ehemaliger Berater äußert Kritik
Der ehemalige Rechtsberater von Präsident Erdoğan, Prof. Dr. İzzet Özgenç, widersprach der Anweisung der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft, Bilder von Ekrem İmamoğlu entfernen zu lassen.
Die Behauptung, die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft habe die Anweisung erteilt, Fotos und Botschaften des inhaftierten CHP-Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, aus öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Gebäuden zu entfernen, hatte in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt.
Während die Entscheidung in der Politik und in Rechtskreisen auf Kritik stieß, kam eine bemerkenswerte Äußerung auch von Prof. Dr. İzzet Özgenç, dem ehemaligen Rechtsberater von Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
„DIE STAATSANWALTSCHAFT KANN DIESEN BEFEHL NICHT GEBEN“
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wies Özgenç auf den rechtlichen Rahmen hin, erinnerte daran, dass Ekrem İmamoğlu trotz seiner Inhaftierung weiterhin den Titel des Bürgermeisters von Istanbul trage, und erklärte, dass die Staatsanwaltschaft keine Befugnis für ein solches Verbot habe.
Der Beitrag von Özgenç lautet wie folgt:
„Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft kann, selbst wenn er inhaftiert ist, die Botschaften und Bilder der Person, die weiterhin den Titel des Bürgermeisters von Istanbul trägt, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Dienstgebäuden der Stadtverwaltung nicht verbieten; sie kann deren Entfernung nicht anordnen.“

Nachrichtenquelle: 12punto
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