Zusammenkunft für die Freiheit von Furkan Karabay
Die Journalisten Barış Terkoğlu, Barış Pehlivan und Filiz Gazi trafen sich mit Lesern, um Solidarität mit dem inhaftierten Journalisten Furkan Karabay zu zeigen. Die Journalisten signierten Karabays Buch „Gurban“ und forderten ein sofortiges Ende seiner Inhaftierung.
Nachricht: Sercan MERİÇ
Die Journalisten Barış Terkoğlu, Barış Pehlivan und Filiz Gazi organisierten gestern in der Tekin-Buchhandlung in Üsküdar eine Solidaritätsveranstaltung für den inhaftierten Journalisten Furkan Karabay und signierten dessen Buch „Gurban“ für die Leser. Kollegen und Leser von Karabay zeigten großes Interesse an der Veranstaltung.
Die Redner forderten die sofortige Freilassung von Furkan Karabay, der seit 65 Tagen inhaftiert ist, ohne dass bisher eine Anklageschrift erstellt wurde.
Barış Terkoğlu sagte in seiner Rede: „Sie halten Furkan im Gefängnis, damit diejenigen, die in diesem Land Rechtswidrigkeiten begehen, nachts ruhig schlafen können. Welcher Buchstabe, welches Wort oder welcher Artikel von Furkan auch immer fehlen mag, wir werden sie vervollständigen. Wir sind hier zusammengekommen, um Solidarität zu zeigen. Ich glaube, dass Furkan schon sehr bald wieder bei uns sein und weiter schreiben wird.“
Ilgaz Gökırmaklı erklärte, dass er Karabay jede Woche im Gefängnis besuche und sagte: „Er ist gut gelaunt und seine Moral ist stabil. Er setzt seine journalistische Arbeit auch aus dem Inneren heraus fort. Wir erwarten, dass Furkan so schnell wie möglich seine Freiheit zurückerhält.“
„FURKAN WIRD WEITER SCHREIBEN“
Barış Pehlivan äußerte sich wie folgt: „Wir waren hier für meinen Bruder, meinen Freund und meinen Kollegen Furkan. Niemand soll daran zweifeln: Furkan wird weiter schreiben und in Freiheit wieder bei uns sein.“

Die Journalistin und Autorin Filiz Gazi betonte, dass die Anklageschrift gegen Karabay noch immer nicht vorliege, und sagte: „Wir möchten, dass unser Freund so schnell wie möglich seine Freiheit zurückerhält und in seinen Beruf zurückkehren kann.“

Elif Akkaya, Chefredakteurin des Tekin-Verlags, unterstrich, dass Journalismus eine öffentliche Aufgabe sei, die das Recht der Öffentlichkeit auf Information schütze: „Furkan ist ein sehr junger und wertvoller Autor. Journalismus ist nicht nur ein Beruf; es bedeutet, das Recht der Öffentlichkeit auf Information zu verteidigen. Im Bewusstsein dieser Verantwortung stehen wir immer an seiner Seite.“
Die Teilnehmer signierten das von Karabay verfasste Buch „Gurban“ für die Leser und betonten, dass sie sein Wort und seine Feder in seiner Abwesenheit lebendig halten würden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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