Journalist Furkan Karabay dem Haftrichter vorgeführt: Aussage bekannt geworden
Der Journalist Furkan Karabay wurde in Istanbul wegen des Vorwurfs der „Verbreitung irreführender Informationen“ festgenommen und anschließend dem Haftrichter vorgeführt. In seiner Aussage wies Karabay die Vorwürfe zurück und betonte, dass er lediglich journalistischer Tätigkeit nachgegangen sei.
Im Rahmen einer Untersuchung gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) wurde der Journalist Furkan Karabay gestern festgenommen. Karabay wird vorgeworfen, die Öffentlichkeit falsch informiert zu haben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde Karabay der Staatsanwaltschaft vorgeführt und anschließend mit dem Antrag auf Untersuchungshaft an das zuständige Friedensgericht verwiesen.
Details zu Karabays Aussage sind nun bekannt geworden. Karabay erklärte, dass sein persönlicher Account @frknkarabay auf der Social-Media-Plattform Twitter gesperrt wurde, er jedoch keine Informationen über die Gründe erhalten habe. Er gab an, derzeit den Account @karabayfurkann zu nutzen und zudem als Reporter für einen Nachrichtensender tätig zu sein.
Der Beitrag, der Gegenstand der Ermittlungen ist, soll sich auf einen Justizbeamten beziehen, der früher als stellvertretender Oberstaatsanwalt von Istanbul tätig war. Karabay erklärte dazu: „Mein persönlicher Account @frknkarabay auf Twitter, also X, wurde gesperrt, aber ich weiß nicht, warum; mir wurde diesbezüglich keine Mitteilung zugestellt. Der Twitter-Account @karabayfurkann, den ich derzeit nutze, gehört mir. Ich arbeite als Reporter für den Nachrichtensender, der den Twitter-Account @medyascope auf X betreibt.
Den Tweet über den ehemaligen stellvertretenden Oberstaatsanwalt von Istanbul, nach dem Sie mich gefragt haben, habe ich verfasst. Dabei ging es mir jedoch nicht um einen Justizbeamten an sich, sondern darum, ein Dokument zu erläutern, das in die Ermittlungsakte der İBB aufgenommen wurde und vom damaligen stellvertretenden Oberstaatsanwalt hinzugefügt worden war. Mein Beitrag enthielt keine Handlungen gegen einen Justizbeamten; als Journalist und Reporter habe ich ein Dokument, das ich für nachrichtenwürdig hielt, auf der Internet-Nachrichtenseite Medyascope veröffentlicht und den Link dazu auf meinem persönlichen Twitter-Account geteilt.“
Karabay betonte, dass der gesamte Prozess rein journalistischen Zwecken gedient habe, und führte in seiner Verteidigung weiter aus: „Meine Anwälte werden das betreffende Dokument nach Abschluss der Aussage vorlegen. Die Belege für meine Berichte liegen vor. Auch meine früheren Berichte sind öffentlich einsehbar. Meine journalistische Tätigkeit ist offensichtlich. Alles basiert auf konkreten Tatsachen. Daher kann von einer Verbreitung irreführender Informationen keine Rede sein. Ich weise die erhobenen Vorwürfe zurück und beantrage meine Freilassung.“
Nach der Aussage und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird nun das Friedensgericht über die Untersuchungshaft von Karabay entscheiden.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Verletzungsstatus von Osimhen, Lemina und Singo bei Galatasaray bekannt gegeben
Achtung beim Online-Verkauf: Steuerüberwachung ausgeweitet
VAR für das Derby Fenerbahçe gegen Beşiktaş steht fest!
Regeln im Schengen-Raum ändern sich
Peugeot-Preisliste für September 2026 steht fest
Kriminalisierung und Depolitisierung
Detail zur Gökçek-Ära bei der ABB-Untersuchung
Casino-Aufnahmen von Sadullah Güneş vor dem MHP-Parteitag in Antalya sorgen für Aufsehen
Der neue Süper-Lig-Klub ist Transfermeister
Mourinho erklärt, warum er Arda Güler ausgewechselt hat