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Krise in der türkischen Presse verschärft sich: Zwangsverwaltungen, Entlassungen und eingestellte Publikationen häufen sich

Die jüngsten Entwicklungen in den türkischen Medien verdeutlichen, dass sich die Branche in einer schweren Krise befindet. Unter Zwangsverwaltung gestellte Fernsehsender, geschlossene Zeitungen und die Entlassung Hunderter Mitarbeiter haben die Sorgen um die Zukunft des Sektors verstärkt.

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Krise in der türkischen Presse verschärft sich: Zwangsverwaltungen, Entlassungen und eingestellte Publikationen häufen sich

Die Entwicklungen der letzten Wochen in den türkischen Medien haben das Ausmaß der wirtschaftlichen und strukturellen Krise, in der sich die Branche befindet, offengelegt. Zahlreiche Medienunternehmen wurden entweder unter Zwangsverwaltung gestellt oder haben ihren Sendebetrieb eingestellt.

An der Front der Fernsehsender wird das Bild immer düsterer. Nach der Operation gegen die Can Holding wurden für Habertürk, Show TV und Bloomberg HT Zwangsverwalter bestellt. Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten entließ Ekol TV 300 Mitarbeiter. Während Ekotürk beschlagnahmt wurde, traf der Fernsehsender KRT die Entscheidung, seine Sendungen vollständig einzustellen. 

TV100 trennte sich von İsmail Küçükkaya, einem langjährigen Mitarbeiter oppositioneller Medien, mit dem man erst kürzlich eine neue Vereinbarung getroffen hatte, während Meltem TV seine Tagesprogramme beendete.

Bei Print- und Digitalmedien sieht die Lage nicht anders aus. Die Zeitung Ekonomim schloss ihr Büro, und es wird behauptet, dass bei der regierungsnahen Demirören Medya, zu der Hürriyet gehört, 35 Prozent der Mitarbeiter entlassen werden sollen…

Die Cumhuriyet-Zeitung, eines der traditionsreichsten Medienhäuser der Türkei, hat aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ihre Leser um finanzielle Unterstützung gebeten.

Diese Entwicklungen zeigen, dass die türkischen Medien in den härtesten Engpass der letzten Jahre geraten sind. Die aufeinanderfolgenden Entscheidungen zur Zwangsverwaltung, die Schließungen von Publikationen und die Schrumpfungsmaßnahmen verdeutlichen, dass die Unsicherheit im Pressewesen immer tiefer greift.


Nachrichtenquelle: 12punto