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Hoher Andrang in Hotels vor dem Opferfest

Mit der Verlängerung der Feiertage zum Opferfest auf 9 Tage wurden im Tourismussektor sowohl ein hoher Andrang als auch ein deutlicher Preisanstieg verzeichnet. Während die Auslastungsrate in den Hotels die 90-Prozent-Marke überschritt, fielen Preiserhöhungen von bis zu 30 Prozent bei Urlaubsangeboten auf.

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Hoher Andrang in Hotels vor dem Opferfest

Die Festlegung der Feiertage zum Opferfest auf 9 Tage hat die Reisepläne im ganzen Land beschleunigt. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden von Pronto Tour, Ali Onaran, erreichten die Auslastungsraten in touristischen Einrichtungen aufgrund des Feiertags über 90 Prozent. Die Länge des Urlaubszeitraums erwies sich dabei als der wichtigste Faktor für die Entscheidungen der Urlauber.

Laut Onaran haben auch die Wetterbedingungen die Nachfrage nach Urlaubsorten geprägt. Insbesondere die Regionen am Schwarzen Meer, Südostanatolien sowie Zypern zählten in diesem Zeitraum zu den bevorzugten Reisezielen. Während das Interesse an langfristigen Pauschalreisen zunahm, wurden auch Veränderungen in den Gewohnheiten der Urlauber beobachtet. „Als es noch keinen 9-tägigen Urlaub gab, wurden kürzere Pakete bevorzugt“, sagte Onaran und wies darauf hin, dass dieses Jahr anders verlaufe.

PREISSTEIGERUNGEN VON BIS ZU 30 PROZENT

Ali Onaran erklärte, dass sich diese hohe Nachfrage auch erheblich auf die Preise ausgewirkt habe. Er gab an, dass die Urlaubspreise im Inland im Vergleich zum Vorjahr um etwa 30 Prozent gestiegen seien, während im Ausland ein begrenzter Anstieg von 4 Prozent auf Devisenbasis zu verzeichnen sei. Er wies darauf hin, dass bei Pauschalreisen das Flugticket fast die Hälfte der Gesamtkosten ausmache, und sagte: „Wenn man ein Paket für tausend Dollar zusammenstellt, entfällt ein großer Teil davon auf die Transportkosten.“

JAPAN UND ÄGYPTEN BEI AUSLANDSREISEN IM FOKUS

Den von Onaran geteilten Daten zufolge gibt es bei den Reisezielen im Ausland bedeutende Veränderungen. Das Interesse an Japan-Reisen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 80 Prozent. Die Nachfrage nach dem Balkan blieb hingegen hinter dem Vorjahresniveau zurück. Er erklärte, dass die Kriegsatmosphäre die Nachfrage nach Reisen nach Ägypten gedämpft habe, Ägypten jedoch nach einer Änderung der klimatischen Bedingungen wieder an Popularität gewinne. Die griechischen Inseln hingegen verzeichneten eine Nachfrage, die unter den Erwartungen blieb.

In der Türkei herrscht insbesondere im Inlandstourismus eine sehr lebhafte Phase. Es wird erwartet, dass während der Feiertage landesweit etwa 15 Millionen Menschen verreisen werden. Das Interesse an Auslandsreisen verzeichnete im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres einen Anstieg zwischen 25 und 30 Prozent.

RÜCKGANG BEI US-TOURISTENZAHLEN

Branchenvertreter weisen auf einige Schwierigkeiten auf dem ausländischen Markt hin. Onaran sagte, dass die Zahl der Touristen, die aus den Vereinigten Staaten in die Türkei kommen, um etwa 20 Prozent zurückgegangen sei. Als Hauptgrund hierfür wird das Kriegsumfeld in der Region vermutet.

Nach all diesen Entwicklungen wurde zum Ausdruck gebracht, dass der Nachfrageanstieg während der Feiertage auch Hoffnung für die Erwartungen der Sommersaison gebe. Branchenvertreter betonen, wie wichtig es sei, die Preisbewegungen und Destinationstrends in der kommenden Zeit genau zu verfolgen.


Nachrichtenquelle: 12punto