Beşiktaş fordert TFF zum Handeln auf: Entlassung von MHK-Chef Ferhat Gündoğdu gefordert
Nach der Niederlage gegen Alanyaspor kritisierte Hakan Daltaban die VAR-Entscheidungen im Fall Trossard und forderte Konsequenzen für das Schiedsrichterkomitee (MHK).
Nach der 0:1-Niederlage von Beşiktaş gegen Alanyaspor am 2. Spieltag der Trendyol Süper Lig halten die Reaktionen auf die Schiedsrichterentscheidungen an. Der zweite Vorsitzende des schwarz-weißen Vereins, Hakan Daltaban, kritisierte in einer Pressekonferenz den Schiedsrichter der Partie, Adnan Deniz Kayatepe, sowie das VAR-Management.
Daltaban argumentierte insbesondere, dass das Foul an Trossard ungeahndet blieb, und richtete einen Appell an den türkischen Fußballverband (TFF). Der Beşiktaş-Funktionär erklärte, dass der Vorsitzende des Schiedsrichterkomitees (MHK), Ferhat Gündoğdu, seines Amtes enthoben werden müsse.
Der TFF-Präsident muss nun endlich die Entlassung des MHK-Vorsitzenden aussprechen. Ich schäme mich, darüber zu sprechen, und es kommt mir mittlerweile seltsam vor, jede Szene einzeln zu analysieren. Es gibt Dinge, bei denen sich die türkische Fußballöffentlichkeit einig ist. Trossard wurde geschlagen, geboxt, nennen Sie es, wie Sie wollen.
Daltaban sagte, dass der Schiedsrichter auf dem Platz das Foul möglicherweise nicht gesehen haben könnte, aber dass das Nichteingreifen des VAR inakzeptabel sei. Er argumentierte, dass das Ausbleiben einer Karte für das Foul an Trossard einen falschen Präzedenzfall für die kommenden Spiele der Liga schaffe.
Der zweite Vorsitzende von Beşiktaş betonte in seiner Erklärung, dass sie keinen Einspruch gegen den Sieg von Alanyaspor erheben würden. Er erklärte, dass die Diskussion nicht über die Leistung der gegnerischen Mannschaft geführt werden sollte, sondern über die Entscheidungen der Autorität auf dem Platz.
Daltaban teilte zudem mit, dass man als Vereinsführung beschlossen habe, sich unmittelbar nach den Spielen nicht mehr zu Schiedsrichterentscheidungen zu äußern. Diese Entscheidung sei getroffen worden, um die Szenen in Ruhe bewerten zu können und die öffentliche Wahrnehmung zu beobachten.
Daltaban betonte, dass die Beşiktaş-Führung keine Sonderbehandlung wolle, sondern lediglich das, was ihr auf dem Platz zustehe: „Wir wollen nicht streiten, sondern Sport treiben. Wir wollen das bekommen, was uns zusteht. Niemand sollte uns um unser Recht bringen.“
Daltaban äußerte seine Besorgnis über den aktuellen Zustand des türkischen Schiedsrichterwesens und erinnerte daran, dass Schiedsrichter bei den Spielen in den europäischen Wettbewerben kein Thema seien. Er bezeichnete die Diskussionen bereits am zweiten Spieltag der Liga als besorgniserregend für den weiteren Saisonverlauf.
Nachrichtenquelle: 12punto
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