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Ehefrau des verstorbenen Fenerbahçe-Torhüters erzählt: „Er sollte nicht nur mit Melancholie in Erinnerung bleiben“

Teresa Enke, die Ehefrau von Robert Enke, der einst für Fenerbahçe spielte und 2009 aufgrund einer Depression Suizid beging, sagte: „Robbi sollte nicht nur mit Melancholie und Traurigkeit in Erinnerung bleiben.“

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Ehefrau des verstorbenen Fenerbahçe-Torhüters erzählt: „Er sollte nicht nur mit Melancholie in Erinnerung bleiben“

Der deutsche Torhüter Robert Enke, den Fenerbahçe im Jahr 2003 von Barcelona auslieh, trug das Trikot der Gelb-Marineblauen in nur einem Spiel.

Nach seinem kurzen Abenteuer bei Fenerbahçe kehrte Enke nach Barcelona zurück. Der deutsche Torhüter erkrankte 2009 an einer Depression und beging Suizid.

Enke war 32 Jahre alt, als er in der Nähe seines Wohnortes in Neustadt an einem Bahnübergang seinem Leben ein Ende setzte.

„ENKE WAR KEIN UNGLÜCKLICHER MENSCH“

Enkes Ehefrau Teresa Enke machte gegenüber der deutschen Zeitung Bild bemerkenswerte Aussagen.

Teresa Enke, die die Robert-Enke-Stiftung leitet, sagte: „Robbi sollte nicht nur mit Melancholie und Traurigkeit in Erinnerung bleiben.“

Anlässlich von Robert Enkes 47. Geburtstag betonte Teresa, dass ihr Mann eigentlich „kein unglücklicher Mensch“ gewesen sei. 

Teresa unterstrich, dass der Schmerz über den Verlust niemals ganz vergehe und es unmöglich sei, den Tod geliebter Menschen zu akzeptieren.

Sie erklärte, dass ihr Mann einen schwarzen Humor besaß und sie oft gemeinsam gelacht hätten. Teresa fügte hinzu: „Robbi war manchmal sehr fröhlich. Was zu seinem Tod führte, war seine Krankheit.“

VEREINE SIND HEUTE SENSIBLISIERTER

Die Robert-Enke-Stiftung leistet wichtige Arbeit, um das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schärfen. Teresa Enke äußerte sich erfreut darüber, dass Depressionen dank der Arbeit der Stiftung kein Tabuthema mehr seien. Sie erklärte, dass die Medien das Thema Depression objektiver behandeln würden und auch die Vereine in dieser Hinsicht ein größeres Bewusstsein entwickelt hätten.

DEPRESSIONEN WÄHREND DER BARÇA- UND FENERBAHÇE-ZEIT

Es wurde bekannt, dass Enke während seiner Zeit in Barcelona und bei Fenerbahçe aufgrund der Angst vor dem Scheitern in Depressionen verfiel und sich sein psychischer Zustand nach dem Tod seiner zweijährigen Tochter im Jahr 2006 weiter verschlechterte.

Der Suizid von Robert Enke, der während seiner Karriere das Tor bedeutender Vereine wie Carl Zeiss Jena, Borussia Mönchengladbach, Benfica, Barcelona, Fenerbahçe, Tenerife und Hannover 96 hütete, löste in der Sportwelt große Bestürzung aus.


Nachrichtenquelle: 12punto

Robert Enke Fenerbahçe