Rücktrittsaufforderung von Beşiktaş an MHK-Präsident Ferhat Gündoğdu
Der stellvertretende Vorsitzende von Beşiktaş, Hakan Daltaban, kritisierte die Schiedsrichterleistung im Spiel gegen Alanyaspor und forderte MHK-Präsident Ferhat Gündoğdu zum Rücktritt auf.
Der stellvertretende Vorsitzende des Beşiktaş-Clubs, Hakan Daltaban, äußerte seinen Unmut über die Schiedsrichterentscheidungen in der Begegnung gegen Corendon Alanyaspor. In einer Pressekonferenz im Tüpraş-Stadion forderte Daltaban den Präsidenten des Zentralen Schiedsrichterausschusses (MHK), Ferhat Gündoğdu, zum Rücktritt auf.
Daltaban wandte sich zudem an den Präsidenten des türkischen Fußballverbandes (TFF), İbrahim Hacıosmanoğlu, und forderte die Abberufung von Gündoğdu. Der Funktionär der Schwarz-Weißen argumentierte, dass der Beşiktaş-Spieler Trossard im Spiel geschlagen worden sei, die Situation jedoch ohne Konsequenzen geblieben sei.
Daltaban erklärte, dass man zu Saisonbeginn beschlossen habe, sich nicht über Schiedsrichter zu äußern, diese Entscheidung jedoch nur eine Woche gehalten habe. „Wir sind hier, um die Rechte von Beşiktaş zu verteidigen“, sagte Daltaban und betonte, dass man sich nach den jüngsten Ereignissen zu einer Stellungnahme gezwungen sah.
Was nützt es uns, wenn er ein guter Mensch ist? Wir wollen kompetente Führungskräfte. Wenn man seine Aufgabe nicht korrekt erfüllen kann, muss man die Konsequenzen tragen. Ich lade den MHK-Präsidenten dazu ein, ein guter Mensch zu bleiben, aber sein Amt niederzulegen.
„ES GAB 28 FOULS, ABER KEINE EINZIGE GELBE KARTE“
Daltaban kritisierte die Schiedsrichterleistung scharf und wies darauf hin, dass im Spiel 28 Fouls begangen wurden, ohne dass eine einzige gelbe Karte gezeigt wurde. Er bemängelte, dass bei Zweikämpfen Trikotziehen, Stoßen und Tritte übersehen wurden, und betonte, dass Schiedsrichter solche Aktionen nicht zulassen dürften.
Daltaban bezeichnete den Angriff auf Trossard als „Übergriff“ und äußerte sich kritisch zur Bewertung der Situation durch den VAR. Der Funktionär der Schwarz-Weißen forderte die Veröffentlichung der Aufzeichnungen mit den Worten: „Was machen Sie da, Kollege im VAR? Wir sind gespannt, was im VAR besprochen wurde.“
Der Beşiktaş-Funktionär erklärte, dass die umstrittenen Entscheidungen nicht nur für den Verein, sondern auch für den Markenwert des türkischen Fußballs ein Problem darstellten. Daltaban argumentierte, dass die Szenen auch in der ausländischen Presse thematisiert wurden und ähnliche Vorfälle in Zukunft als Präzedenzfall dienen könnten.
In seiner Erklärung betonte Daltaban: „Wir fordern nichts, was uns nicht zusteht. Niemand soll uns etwas geben, worauf wir keinen Anspruch haben. Aber niemand soll uns um unsere Rechte bringen.“ Er stellte fest, dass die Erwartungen von Beşiktaş bezüglich Toren und Elfmetern nicht erfüllt wurden, und merkte an, dass sie in ihrer Verantwortung als Führungskräfte handelten und sich nicht wie Fans verhalten könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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