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Stellungnahme von Galatasaray zur Wettskandal-Untersuchung: Jetzt ist es jedem bewusst!

Das Disziplinarkomitee für Profifußball (PFDK) des türkischen Fußballverbandes (TFF) hat die Namen von 152 Schiedsrichtern bekannt gegeben, bei denen Wettaktivitäten festgestellt wurden. Galatasaray hat dazu eine brisante Erklärung abgegeben.

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Stellungnahme von Galatasaray zur Wettskandal-Untersuchung: Jetzt ist es jedem bewusst!

Der Präsident des türkischen Fußballverbandes (TFF), İbrahim Hacıosmanoğlu, hatte zuvor bekannt gegeben, dass 371 von 571 in den Profiligen tätigen Schiedsrichtern Wettkonten besitzen und 152 von ihnen aktiv Wetten platziert haben.

Heute wurden die Namen der 152 aktiv wettenden Schiedsrichter in einer Mitteilung auf der TFF-Website veröffentlicht und die Betroffenen an das PFDK überwiesen.

Die Rechtsabteilung des TFF hat die 152 Schiedsrichter wegen des Vorwurfs der "Wettteilnahme" an das PFDK verwiesen.

Auch der erstklassige Schiedsrichter Zorbay Küçük wurde an das PFDK verwiesen.

Daraufhin veröffentlichte der Fußballverein Galatasaray eine Presseerklärung, in der Forderungen an den TFF zur Entwicklung des türkischen Fußballs gestellt wurden.

Die Erklärung des Social-Media-Accounts von Galatasaray:

"JETZT IST ES JEDEM BEWUSST!

Als Galatasaray Sportklub setzen wir uns seit langem dafür ein, dass Gerechtigkeit, Transparenz und ethische Werte im türkischen Fußball lückenlos gewährleistet werden. In diesem Sinne haben wir in unserem offiziellen Schreiben an den türkischen Fußballverband vom 26. Oktober 2023 unsere Vorschläge zu den strukturellen Problemen des türkischen Fußballs detailliert dargelegt.

Darüber hinaus hatten wir nach den verdächtigen Vorfällen im Anschluss an unser Spiel gegen Adana Demirspor am 9. Februar 2025 rechtliche Schritte eingeleitet, um die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen.

Unsere Ansichten und Erklärungen zu dem Schiedsrichter, der für seine feindselige Haltung, seine Äußerungen und seine skandalösen Entscheidungen gegenüber unserem Verein bekannt ist, sind jedem bekannt. Dass derselbe Schiedsrichter nun wegen des Vorwurfs der „Wettteilnahme“ unter Auflagen an das Disziplinarkomitee verwiesen wurde, bestätigt die Berechtigung unserer damaligen Bedenken.

Wie wir bereits in unseren Anträgen betont haben, benötigt der türkische Fußball einen tiefgreifenden Reformprozess, um zu den führenden Ligen Europas aufzuschließen. Um eine vollständige Gerechtigkeit zu gewährleisten, ist die Stärkung von Transparenz und Rechenschaftspflicht zwischen allen Beteiligten eine unaufschiebbare Notwendigkeit.

Auch heute verfolgen wir den Prozess mit derselben Entschlossenheit weiter,

um die Gerechtigkeit auf allen Ebenen des Fußballs zu gewährleisten und das Vertrauen wieder aufzubauen.

Für die Entwicklung des türkischen Fußballs gehören zu den vorrangigen Schritten:

Die Einrichtung einer unabhängigen Untersuchungskommission unter Beteiligung des Verbandes, der Vereine und aller Interessengruppen,

Die Gestaltung des Schiedsrichter-Ansetzungssystems nach einer objektiven und überprüfbaren Struktur,

Die Stärkung ethischer Grundsätze in den Medien- und Öffentlichkeitsbeziehungen.

Als Galatasaray Sportklub erklären wir hiermit respektvoll gegenüber der Öffentlichkeit, dass wir bereit sind, für die Zukunft des türkischen Fußballs und zur Schaffung eines fairen, transparenten und vertrauenswürdigen Umfelds jederzeit mit allen Akteuren des Fußballs, insbesondere mit dem türkischen Fußballverband, zusammenzuarbeiten."


Nachrichtenquelle: 12punto

Verband Galatasaray İbrahim Hacıosmanoğlu PFDK