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Wichtige Einschätzungen von Experten nach dem Erdbeben in Istanbul! Deutscher Professor warnt: Risiko besteht weiterhin

Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 vor der Küste Istanbuls weisen Experten auf zwei mögliche Szenarien für das erwartete große Beben in der Marmara-Region hin.

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Wichtige Einschätzungen von Experten nach dem Erdbeben in Istanbul! Deutscher Professor warnt: Risiko besteht weiterhin

Das Erdbeben der Stärke 6,2 vor der Küste von Silivri in Istanbul hat die Diskussionen über das erwartete große Beben in der Marmara-Region neu entfacht. Prof. Dr. Marco Bohnhoff, einer der führenden Seismologen Deutschlands, wies in seiner Stellungnahme auf zwei mögliche Szenarien hin. Dem ersten Szenario zufolge könnte dieses Beben das Hauptbeben gewesen sein, auf das lediglich Nachbeben folgen. Das zweite Szenario legt nahe, dass dieses Beben der Vorbote eines noch stärkeren Erschütterungsereignisses sein könnte.

Prof. Bohnhoff erklärte, dass im Falle des Eintretens des zweiten Szenarios ein Erdbeben der Stärke 7,4 in der Marmara-Region auftreten könnte. Er betonte jedoch, dass es derzeit unmöglich sei, vorherzusagen, welches Szenario eintreten werde.

KANN TAGE DAUERN

Experten geben an, dass das jüngste Beben die Spannung an der Marmara-Verwerfung in Richtung Istanbul verschoben hat, was die Wahrscheinlichkeit eines stärkeren Bebens in der Umgebung der Megacity erhöht. Eine präzise Vorhersage darüber, wann eine solche Erschütterung eintreten könnte, ist jedoch nicht möglich.

Bohnhoff sagte, dass die Nachbeben in der Region Tage oder sogar Wochen andauern könnten, diese jedoch in der Regel eine Stärke von 5 nicht überschreiten würden. Obwohl dies für die Bevölkerung eine relative Entwarnung bedeute, mahnte er zur Vorsicht.

RISIKO BESTEHT WEITERHIN

Der deutsche Wissenschaftler hatte bereits nach den Erdbeben vom 6. Februar 2023 davor gewarnt, dass sich die Spannungen in der Region neu verteilt hätten und es zu weiteren Beben in nordöstlicher Richtung kommen könne. Seine heutigen Äußerungen verdeutlichen, dass dieses Risiko nach wie vor besteht.


Nachrichtenquelle: 12punto

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