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Widerstand der Bevölkerung gegen Bergbauprojekt in Tokat wächst

Das im Bezirk Niksar in Tokat geplante Bentonit-Bergbauprojekt stößt auf den Widerstand der Bevölkerung, die Umweltschäden befürchtet. Der CHP-Abgeordnete Özgür Karabat schloss sich den Protesten gegen das Projekt an und betonte die Notwendigkeit des Naturschutzes.

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Widerstand der Bevölkerung gegen Bergbauprojekt in Tokat wächst

Das geplante Bentonit-Bergwerk in der Gemeinde Yazıcık im Bezirk Niksar in Tokat hat den Unmut der lokalen Bevölkerung hervorgerufen. Bürger, die eine Beeinträchtigung der Landwirtschaft und der Wasserressourcen befürchten, versammelten sich auf der Hochebene zu einem Protest gegen das Projekt. An der Aktion, an der auch der stellvertretende CHP-Vorsitzende Özgür Karabat, der Bürgermeister von Yazıcık, Tuncer Uzunoğlu, sowie Umweltverbände teilnahmen, wurde die Botschaft vermittelt, dass die Natur geschützt werden müsse.

Karabat erklärte in seiner Rede: „Als Sohn dieser Erde werde ich nicht zulassen, dass mein Dorf und unsere Hochebenen Schaden nehmen.“ Er kritisierte, dass die Bergbaugenehmigung ohne Berücksichtigung des öffentlichen Interesses erteilt worden sei, und fügte hinzu: „Es ist inakzeptabel, dass Tausende von Bäumen und landwirtschaftliche Flächen zerstört werden, damit sieben Personen dort arbeiten können.“ Karabat wies zudem auf die 21 in der Region vorkommenden endemischen Pflanzenarten hin und betonte, wie wichtig deren Schutz sei.

Der Bürgermeister von Yazıcık, Tuncer Uzunoğlu, erklärte, dass das Bergbauprojekt auf 40 Jahre angelegt sei und eine Fläche von 513 Hektar umfasse. Auch das Becken des Flusses Yeşilırmak werde von diesem Projekt betroffen sein. Uzunoğlu kündigte an, dass die Gemeinde Klage gegen die Bergbaubehörde MAPEG auf Entzug der Lizenz eingereicht habe, und warnte: „Unsere Natur und unsere Wasserressourcen könnten unwiderruflich zerstört werden.“ Er behauptete, das Projekt basiere nicht auf wissenschaftlichen Daten und es sei ein irreführender Umweltverträglichkeitsprüfungsbericht (UVP) erstellt worden. „Dieses Projekt dient nicht dem öffentlichen Wohl, sondern wird dem öffentlichen Interesse schaden“, so Uzunoğlu.

Karabat teilte mit, dass sie das Thema an die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AK-Partei, Özlem Zengin, und an Minister Murat Kurum herangetragen hätten. „Dieser Kampf ist eine überparteiliche Angelegenheit. Die Natur und die Zukunft sind unser gemeinsames Erbe“, sagte er. Karabat erklärte weiter, dass auch Zengin gegen das Projekt sei, und betonte, dass sie den Kampf für den Schutz der Natur fortsetzen würden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Özgür Karabat