Außenminister Hakan Fidan reist morgen nach Washington: Entscheidung für einen Überraschungsbesuch
Nach einem Telefonat zwischen Präsident Erdoğan und Trump wurde berichtet, dass Außenminister Hakan Fidan in die USA reisen wird. Es wurde festgehalten, dass Fidan morgen in Washington ein Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio abhalten wird.
12punto AUSLANDSNACHRICHTEN
Es wurde bekannt gegeben, dass Außenminister Hakan Fidan morgen in die Vereinigten Staaten reisen wird, um sich mit dem US-Außenminister Marco Rubio zu treffen. Es wurde mitgeteilt, dass das Treffen in Washington stattfinden wird. Es wird erwartet, dass die beiden Politiker regionale und globale Themen erörtern werden.
Fidans USA-Besuch erfolgt nach Berichten, wonach der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan bis Ende April einen Besuch in Washington anstrebt. In der ausländischen Presse wurde behauptet, Erdoğan habe türkische Beamte mobilisiert, um ein Treffen mit Trump zu arrangieren.
Laut einem Bericht von Reuters wird erwartet, dass Fidan und Rubio regionale und globale Themen, insbesondere Syrien und die Ukraine, besprechen werden. Es hieß, Fidan werde am 25. März nach Washington reisen, um mit Rubio zusammenzukommen.

US-Außenminister Marco Rubio
BEHAUPTUNG ÜBER TREFFEN ERDOĞAN-TRUMP
In einem Bericht von Bloomberg wurde behauptet, dass türkische Beamte Schritte unternommen hätten, damit Präsident Erdoğan bis Ende April ein Treffen mit Donald Trump im Weißen Haus abhalten könne. Mit der Angelegenheit vertraute türkische Beamte gaben an, dass Erdoğan dieses Treffen beantragt habe, um den wachsenden Einfluss der Türkei bei regionalen Themen von der Ukraine bis nach Syrien zu festigen.
Am 16. März fand ein Telefonat zwischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und dem US-Präsidenten Donald Trump statt. Bei dem Gespräch wurden der Friedensprozess in der Ukraine und die aktuelle Lage in Syrien erörtert. Laut einer Erklärung des Kommunikationsamtes des Präsidenten betonte Erdoğan, dass die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und den USA in der neuen Ära weiter gestärkt werden müsse.
Erdoğan erklärte, er unterstütze Trumps Bemühungen zur Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges. Er betonte, dass die Türkei seit Beginn des Krieges für einen gerechten und dauerhaften Frieden arbeite. Er wies auf die Bedeutung einer gemeinsamen Vorgehensweise beider Länder bei der Gewährleistung der Stabilität in Syrien und der Aufhebung von Sanktionen hin.

WERDEN DIE CAATSA-SANKTIONEN AUFGEHOBEN?
Präsident Erdoğan forderte die USA auf, Schritte zu unternehmen, die die Interessen der Türkei bei der Terrorismusbekämpfung berücksichtigen. Er verlangte die Aufhebung der CAATSA-Sanktionen, um die Zusammenarbeit im Verteidigungssektor zu verbessern. Er übermittelte, dass der F-16-Beschaffungsprozess abgeschlossen und die Türkei wieder in das F-35-Programm aufgenommen werden müsse.
Das CAATSA-Gesetz (Gesetz zur Bekämpfung von Amerikas Gegnern durch Sanktionen) trat 2017 in Kraft. Das Gesetz sieht Sanktionen gegen Länder vor, die gegen die Interessen der USA handeln. Die Türkei war diesen Sanktionen ausgesetzt, weil sie das S-400-Luftverteidigungssystem aus Russland erworben hatte.
Erdoğan betonte bei dem Gespräch, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und den USA in allen Bereichen gestärkt werden müssten. Er wies auf die Bedeutung hin, dass beide Länder gemeinsame Lösungen für regionale und globale Probleme entwickeln. Er erklärte, dass eine Zusammenarbeit bei der Gewährleistung der Stabilität in Syrien und der Aufhebung von Sanktionen erforderlich sei.
Nachrichtenquelle: 12punto
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